Bagger durchtrennt Hochspannungsleitung bei Abbrucharbeiten

Am 23. März kurz nach 19 Uhr alarmierte die integrierte Leitstelle in Saarbrücken die Feuerwehren in St. Ingbert, Hassel und Rohrbach zu einem Elektro- bzw. Kabelbrand auf dem ehemaligen Klebergelände zwischen St. Ingbert und Rohrbach.

Bei Abbrucharbeiten der alten Werkshallen durchtrennte ein Bagger eine oberirdisch verlaufende Hochspannungsleitung an einer der Hallen. Durch das Trennen schlug ein Lichtbogen über.

Dieser Überschlag verlief für die Arbeiter, sowie für das umherstehende Material glimpflich. Es gab keine Verletzten. Durch den Stromschlag kam es lediglich zu einem Kurzschluss und einem anschließenden Stromausfall auf dem gesamten Werksgelände. Eine elektrisch betriebene Schranke versperrte den anrückenden Einsatzkräften den Zugang zum Gelände. Diese Schranke musste von den Feuerwehrleuten gewaltsam geöffnet werden. Durch den Lichtbogen kam es zu keiner Brandentwicklung, sodass die Feuerwehr lediglich die Einsatzstelle mit Lichtmasten der Einsatzfahrzeuge ausleuchten musste.

Foto: Florian Jung / Feuerwehr
Einsatzkräfte begutachten die rote Hochspannungsleitung, die nach dem Durchtrennen nach unten auf den Boden hängt.

Im Anschluss übernahmen die Stadtwerke St. Ingbert die Einsatzstelle.

Zusätzlich zur Feuerwehr St. Ingbert war auch die Werkfeuerwehr Bosch aus Homburg, sowie Polizei, Rettungsdienst und Stadtwerke an der Einsatzstelle.

Foto: Florian Jung / Feuerwehr
Durch den Stromausfall gab es keine Lichtquellen mehr. Die Feuerwehr leuchtete mit Lichtmasten der Fahrzeuge die Einsatzstelle großflächig aus.

(Pressemitteilung der Feuerwehr)

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