“Ei gegen Ziege” – ein Schulprojekt für Afrika

Die Klasse 10b betreut die Tausch-Aktion und tauscht selbst kräftig mit.

Die Schulgemeinschaft des Albertus-Magnus-Gymnasiums St. Ingbert hat ein neues Hilfsprojekt auf die Beine gestellt, um Mitmenschen in Not zu helfen.

Nach einem Solidaritätslauf und diversen Kuchen-, Waffel- und Würstchen-Verkaufsaktionen kam jetzt eine ganz neue Idee von Religionslehrerin Iris Betz: Die Osterei-Tauschaktion „Ei gegen Ziege“.
Bei dieser Aktion tauschen die Schülerinnen und Schüler des AMG Bio-Eier aus dem Bliesgau, die eine engagierte Mutter besorgen konnte, in immer wertvollere Dinge, die sie schließlich verkaufen. Das dadurch gesammelte Geld wird in ein afrikanisches Dorf geschickt, damit die Menschen dort sich ein kleines Nutztier, z.B. eine Ziege, kaufen können. Die Tauschaktion ist somit also ein nachhaltiger Beitrag zur Sicherung des Existenzminimums von Menschen in Not.
Fast die gesamt Schulgemeinschaft des AMG macht mittlerweile bei der Aktion mit: Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Sekretärin und der Hausmeister tauschen eifrig untereinander. Das Foto zeigt die Klasse 10b, sie betreut die Tausch-Aktion und tauscht selbst kräftig mit. Doch auch Nachbarn, Familienmitglieder oder fremde Menschen werden in die Aktion einbezogen und können somit anderen Menschen helfen.
Für Schulleiterin Heike Scholz ist diese Aktion eine wichtige Sache, gerade jetzt in der Passionszeit: „Durch diese Aktion lernen unsere Schülerinnen und Schüler, dass es aus christlicher Sicht wichtig ist, Mitmenschen in Not zu helfen und dass es durchaus glücklich machen kann, wenn man anderen etwas schenkt.“
Des Weiteren wurde diese Problematik noch einmal im Schul-Gottesdienst vor den Osterferien aufgegriffen. Der stand nämlich unter dem Motto „Tauschen macht glücklich“.

– St. Ingberter Anzeiger

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