Fachkräfte gesucht: Wirtschaftsförderung startet Offensive

St. Ingberter Betriebe suchen händeringend Fachkräfte. Industrie, Handwerk und Dienstleister sind auf gut ausgebildete Facharbeiter angewiesen. Doch die gibt der Arbeitsmarkt nicht immer her. Andererseits gibt es in anderen Regionen viele Arbeitssuchende, die für eine sichere Beschäftigung auch einen Umzug in eine andere Stadt in Kauf nehmen würden. Hier setzt eine neue Offensive der St. Ingberter Wirtschaftsförderung an. Sie wird auf der Ingobertusmesse erstmals vorgestellt.

Melanie Fritsch hat Betriebswirtschaft studiert und landete schließlich im Tourismus. Sie ist mittlerweile zum Team der Wirtschaftsförderung gestoßen und kümmert sich u. a. darum, St. Ingbert für Fachkräfte interessant zu machen. Thomas Debrand, Leiter der Wirtschaftsförderung: “Mehrere Schritte sind notwendig, damit sich für St. Ingberter Betriebe und Arbeitssuchende Erfolge einstellen. Vor allem müssen Wirtschaftsförderung und Unternehmen ins Gespräch kommen. Jeder muss wissen, was er vom jeweils anderen erwarten kann.” Deshalb wird Melanie Fritsch einen Fragebogen entwerfen, der an interessierte St. Ingberter Betriebe geht. Der Bedarf an Fachkräften, die geforderten Qualifikationen und selbstverständlich auch die beruflichen Perspektiven werden dabei beleuchtet. Die Wirtschaftsförderung sieht sich im Anschluss dann als Schnittstelle zu Fachkräften, die sich verändern wollen.

Die Ingobertusmesse bietet die erste Möglichkeit, den neuen Service der Wirtschaftsförderung kennen zu lernen. Danach wird Melanie Fritsch aktiv auf Betriebe zugehen.

Sie ist zu erreichen im Rathaus, Tel. 13-730, mail: mfritsch@st-ingbert.de

Foto: Stadt St. Ingbert

Thomas Debrand, St. Ingberter Wirtschaftsförderer, und Melanie Fritsch werden künftig aktiv nach Fachkräften für St. Ingberter Betriebe suchen
Thomas Debrand, St. Ingberter Wirtschaftsförderer, und Melanie Fritsch werden künftig aktiv nach Fachkräften für St. Ingberter Betriebe suchen