Flüchtlinge distanzieren sich klar vom Terror

Am Montagnachmittag des 16. November um 17 Uhr hatten St. Ingberter Flüchtlinge zu einer Schweigestunde vor der Engelbertkirche aufgerufen.
Plakate mit Aufschriften wie „Terror hat keine Religion“ oder „Wir distanzieren uns, vor dem Terror der IS“ hielten die Teilnehmer in den Händen. Ein Syrischer Flüchtling zupfte mitfühlend an den Saiten seiner Gitarre und Kerzen wurden aufgestellt und entzündet. Mehr als 100 Flüchtlinge und Einheimische waren gekommen, um ihre Solidarität zu den Anschlägen in Paris über die Stadtgrenzen hinaus zu tragen. Wegen dem Terror der IS haben sie ihre Heimat verlassen und haben bei uns Schutz gesucht. Oberbürgermeister Hans Wagner, war wie viele der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von dieser Aktion der Flüchtlinge gerührt.

Von den Flüchtlingen wurden Handzettel verteilt mit der Aufschrift:

Pray for France! Terror kennt keine Religion, Pray for Syria!
Terror kennt keinen Gott,
Terror ist Mord!
Liebe St. Ingberter,

wir wollen uns distanzieren von den schrecklichen Dingen, die im Namen unseres Gottes geschehen.
Auch wir sind entsetzt, was in Paris geschehen ist.
Dieser Terror hat uns aus unserer Heimat fliehen lassen, wir sind froh, dass wir bei Ihnen Schutz gefunden haben. Danke dafür!

Pray for freedom – pray for peace – pray for humanity – all over the world.

ISLAM heißt FRIEDEN….

(Text: Wolfgang Philipp)