In eigener Sache: Verwechslungsgefahr mit politischem Verein

Unglücklich über die Namenswahl des politischen Vereins “Wir für St. Ingbert e.V.” sind die Mitglieder der seit über fünf Jahren bestehenden Bürgerinitiative “Wir sind St. Ingbert” – WSSI. Bereits in den Stunden nach der Veröffentlichung des Berichtes sprachen uns Bürger auf unsere Verbindung zu dieser politischen Gruppierung an. Wir stellen dazu fest, dass wir keinerlei Verbindung zu diesem Verein haben und weiterhin unabhängig und überparteilich über das Geschehen in St. Ingbert berichten.

(Foto: WSSI)
(Foto: WSSI)

“Wir sind St. Ingbert” fordert den Verein dazu auf, dies in entsprechenden Mitteilungen klarzustellen.

Die Bürgerinititaitive “Wir sind St. Ingbert” – WSSI bleibt aber ihrer Rolle als Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) treu und wird sich weiterhin für die Vereine und mit eigenen Aktivitäten für St. Ingbert engagieren.

Dabei haben wir immer als unabhängige, überparteiliche Organisation gehandelt – frei jeglicher Parteipolitik und sonstiger Bindungen.

Diesem Grundsatz bleiben wir treu!

Alexander Eich
Pressesprecher der unabhängigen, überparteilichen Bürgerinitiative “Wir sind St. Ingbert” – WSSI

5 Kommentare

  1. Hier muss ich Herrn Eich sowie Herrn Trittelvitz zustimmen. Ich gehe noch weiter; der Bürgerverein sollte seinen Namen ändern.
    Im übrigen wäre es sinnvoll ob nicht die Gründer sich einer “großen im Stadtrat” vertretenen Partei anschließen um was bewegen zu können. In St. ingbert haben wir jetzt schon mit den vielen Parteien “fast Weimarer” Verhältnisse.

  2. Als ehemaliger Gründer der Bürgerinitiative “Wir sind St. Ingbert” bin ich mir sicher, dass die St. Ingberter intelligent genug sind, den Unterschied zwischen “Wir sind St. Ingbert” und “Wir für St. Ingbert” zu erkennen. Schließlich ist WSSI seit fast 6 Jahren doch bekannt als eine unabhängige und überparteiliche Organisation. Schließlich haben wir uns ja auch an Wortschöpfungen wie UCD, die ebenfalls zwei gleiche Wörter wie bei der CDU hat, gewöhnt.

    • Hallo Norbert,

      viele Bürger sprachen uns auf diese sehr ähnliche Namensgebung an und waren verunsichert, ob WSSI jetzt ein politischer Verein geworden ist. Das hat auch nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Wer ist denn nicht schonmal auf Markenkleidung mit ähnlichem Namen reingefallen, die keine war?
      Die UCD ist eine Abspaltung der CDU-Fraktion in St. Ingbert, daher hinkt der Vergleich.

      Gruß Frank

  3. Wenn man als eigenständige Organisation mit eigenen originären Zielen auftritt, muss man ein eigenes Interesse haben, sich von anderen Organisationen abzugrenzen, um die eigene Position deutlich zu machen. Bringt man sich aber bewusst namentlich in die Nähe einer anderen Organisation, so drängt sich der Verdacht auf, dass man an dem Renommee der bestehenden Organisation partizipieren will. Das ist schlicht unanständig. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist auch das Namensrecht hier sehr streng und verbietet Namensgebungen, die eine Verwechsung wahrscheinlich machen.

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