Pressemitteilung CDU: Rampe für behinderte

Pascal Rambaud, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion, hat eine Rampe gespendet, mit der Menschen mit eingeschränkter Mobilität mühelos einige Treppenstufen überwinden können. Für Rollstuhl-, Rollatorfahrer oder Familien mit Kinderwagen bedeutet diese Rampe eine enorme Hilfe, Hindernisse zu überwinden und Geschäfte, Ärztepraxen oder Lokale in der St. Ingberter Fußgängerzone aufzusuchen. Die leicht transportierbare Rampe steht jetzt im “Times“ und kann auch von nahe liegenden Geschäften dort ausgeliehen werden, so Torsten Ullrich, Mitbesitzer des „Times“. Dies soll ein nachahmenswerter Anfang und ein Beitrag sein zu St. Ingbert als einer behinderten- und familienfreundlichen Stadt.

Wie kam es dazu? Rollstuhlfahrer Boris Nicolai erinnerte sich an die Fußgängerzone in Eschwege. Dort ist die komplette Fußgängerzone behindertenfreundlich mit ähnlichen Rampen ausgestattet. Er las, dass die CDU-Stadtratsfraktion eine Bürgersprechstunde abhält und meldete sich dort an. Eine Menge Ideen hatte er im Gepäck.  Eine davon war, dass es schon für 106 Euro die erwähnte Rampe zu kaufen gibt, was der St. Ingberter CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Pascal Rambaud sofort aufnahm und umsetzte. Er surfte im Internet und wurde fündig. Diese Rampe für nur 106 Euro, die wenig Gewicht hat, wurde jetzt Torsten Ullrich vom “Times” übergeben. Dort kann sie von den umliegenden Geschäften und Lokalen ausgeliehen werden. Nico Gangster, der Vorsitzende des St. Ingberter Vereins für Handel und Gewerbe, war begeistert: „Diese Lösung mit der Rampe ist eine kreative Maßnahme, die mit wenig finanziellen Mitteln umgesetzt werden kann.“

Zum anderen regte Boris Nicolai an, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität, bevor sie in der Stadt Arztpraxen, Gaststätten, Toiletten oder Bushaltestellen aufsuchen wollen, sich auf der Homepage der Stadt kundig machen könnten, ob Gebäude barrierefrei zugänglich sind. Städte wie Homburg und Neunkirchen haben barrierefrei zugängliche Gebäude auf ihrer Homepage gekennzeichnet. Diese Idee nahm die CDU-Sprecherin für Soziales im Stadtrat, Ursula Schmitt, auf, und beantragte im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales, auch auf der St. Ingberter Homepage, die derzeit neu aufgebaut wird, eine Übersicht über barrierefrei zugängliche Gebäude anzubieten.

Es wurde noch überlegt, wie die Kommunikation verlaufen könnte, wenn Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Rampe benötigen. Boris Nicolai regte an, dies durch einen Telefonanruf zu erledigen. Dann kann er mit Hilfe der Rampe und einer Person mühelos in das Gebäude gelangen. Christa Strobel (CDU) schlug vor, in Kenntnis der Tatsache, dass der Vorsitzende des Vereins für Handel und Gewerbe für den 29. Januar eine Mitgliederversammlung einberufen hatte, dies dort zu thematisieren. “Es könnten doch etwa drei bis vier nahe beieinander liegende Geschäfte eine solche Rampe anschaffen und bei Bedarf einsetzen.” Und Boris Nicolai fügt hinzu, “Firmen könnten so etwas als Werbegeschenk zur Verfügung stellen”.

Wichtig wäre auch, dass Menschen, die eine solche Hilfe benötigen, davon wissen, so die Runde. Das ist zu durchdenken. Die Vorschläge reichten von Mund zu Mund Propaganda, über die Behindertenbeauftragten oder den Seniorenbeirat bis zur Verständigung über What’s App.
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