Pressemitteilung Familien-Partei: Feuerwehrgerätehaus Rohrbach

Feuerwehrgerätehaus Rohrbach – die Zeit läuft und läuft und läuft
Ungefähr 2 Jahre ist es her, als die St. Ingberter Kommunalpolitik in Aufruhr geriet: die Koalition habe in
unverantwortlicher Weise Sicherheit in Rohrbach aufs Spiel gesetzt. Die Feuerwehr brauche unbedingt
und ganz schnell ein neues Feuerwehrgerätehaus, so war es von der Verwaltungsspitze zu hören.
Aus Sicht der Familien-Partei absolut richtig – ein Feuerwehrgerätehaus muss her, gut geplant. Da zum
damaligen Zeitpunkt aber die Planungen nicht standen, die Hausaufgaben in der Verwaltung nicht
erledigt waren, konnten auch die nötigen Gelder nicht in den Haushalt gestellt werden.
Haushaltsmittel gab es aber gerade für Planung. Die Verwaltung wurde beauftragt aus einer von ihr
gefertigten und grundsätzlich für gut befundenen Liste die drei besten Standorte zu prüfen und den
bestmöglichen Standort zu finden. Tat sie dies? Nein! Der Verwaltungschef erzählte jedem: auf den
Marktplatz gehöre das Objekt und dahin werde es kommen. Da brauche man nicht zu planen.
Es kam anders. Der Standort Marktplatz war summa summarum ungeeignet.
Die Geschichte wiederholte sich Monate später: wieder Hinweise mit Fachplanern mehrere Standorte zu
untersuchen. Für die Verwaltungsspitze gab es aber wiederum sofort den einen geeigneten Standort:
diesmal der alte Bauhof in Rohrbach. Wie die aktuelle Vorlage der Verwaltung zeigt: auch dieses Mal
wird es der auserkorene Standort nicht.
Dafür gibt es einen neuen Favoriten. Die Geschichte könnte sich erneut wiederholen. Daher wird die
Familien-Partei zumindest für die weitere Untersuchung mehrerer, zumindest zweier Standorte
plädieren.
Das Projekt muss vorankommen. Dies kommt es aber nicht, wenn immer aus dem Bauch entschieden
der eine geeignete Standort ausgerufen wird. Die Verwaltung sollte auf die Beschlüsse des Rates hören
und sie umsetzen. Was nach KSVG eigentlich selbstverständlich sein müsste, hätte beim
Feuerwehrgerätehaus sicher genützt. Die Neubaumaßnahme Feuerwehrgerätehaus könnte schon
deutlich weiter fortgeschritten sein.
gez. Roland Körner, Fraktionsvorsitzender