Pressemitteilung SPD: Feuerwehrgerätehaus Rohrbach

Feuerwehrgerätehaus Rohrbach: Neubau unumgänglich
Bei einer Besichtigung am 23. Juni 2015 machte sich die SPD Stadtratsfraktion ein Bild vom Zustand des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in Rohrbach. Im Beisein des Löschbezirksführers Michael Michaeli und einiger seiner Kameraden vor Ort konnten sich die Stadtratsmitglieder davon überzeugen, dass das über 60 Jahre alte Gebäude in mehrfacher Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht:
In der Halle selbst sind drei Einsatzfahrzeuge untergebracht, daneben die Umkleiden für 48 Mitglieder im aktiven Dienst und 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. 17 Mitglieder gehören der Altersabteilung an. Es herrscht eine drangvolle Enge, sowohl in den Umkleiden als auch im Fahrzeugraum. Damit überhaupt eine separate Umkleide für die weiblichen Einsatzkräfte eingerichtet werden konnte, musste ein Küchenraum geopfert werden. Die Aus- und Einfahrten durch die viel zu engen Tore sind Zentimeterarbeit und kosten wertvolle Zeit. Die Duschräume können nicht mehr genutzt werden, die Toiletten sind in einem unzureichenden Zustand. Hinreichende Hygiene ist nicht gewährleistet. Die Gesundheit der Kameradinnen und Kameraden wird dadurch gefährdet, dass Schadstoffe nach Einsätzen auf den Personen verbleiben, die danach in ihrer Zivilkleidung nach Hause fahren müssen, um sich zu duschen. Die Lage des Gebäudes in einem Hinterhof ohne Erweiterungsfläche macht die Suche nach einem neuen Standort unumgänglich.
„Rohrbach kann stolz sein auf eine Feuerwehr-Kameradschaft, die auch unter diesen Umständen einen zuverlässigen Rettungsdienst, einen engagierten Beitrag zur Jugendarbeit und zum kulturellen Leben im Stadtteil leistet“, stellten der Vorsitzende Sven Meier und die SPD-Fraktion nach der Begehung fest. „Angesichts dessen hätten die Kameradinnen und Kameraden die Fürsorge und Wertschätzung auch des Stadtrats verdient, indem diesen unhaltbaren Zuständen rasch abgeholfen wird. Die Verweigerung der hierfür notwendigen Mittel durch die Ratsmehrheit schadet nicht nur der Sicherheit der Bürger, sie gefährdet auch die Gesundheit und Sicherheit der Kameradinnen und Kameraden, wie aus einem Bericht der UKS (Unfallkasse Saar) hervorgeht. Die SPD-Fraktion wird dafür sorgen, dass diese Zustände in der öffentlichen Diskussion bleiben, bis eine vernünftige Lösung gefunden ist.“

SPD STADTRATSFRAKTION ST. INGBERT