Pressemitteilung: „Wir für St. Ingbert“ für rote Linie im Kampf gegen Einwohnerschwund

Anm. d. Redaktion:
Die Bürgerinitiative “Wir sind St. Ingbert” steht in keinerlei Verbindung zur politischen Gruppierung “Wir für St. Ingbert e.V.”

Seit Jahren steht St. Ingbert vor dem Problem absinkender Bevölkerungszahlen. Das Leben der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt wird dadurch notwendigerweise teurer, da die Kosten für Infrastruktur, beispielsweise für Straßen und Kanäle gleich bleiben. Die Bürgerliste „Wir für St. Ingbert“ e.V. will sich dafür einsetzen, dass die Mittelstadt ein echtes Handlungskonzept zum Thema Demographie ausarbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Stadtrat und allen Ortsräten müsse die Stadtverwaltung dabei eine echte rote Linie im Kampf gegen den Einwohnerschwund verfolgen.

Die Bürgerliste sieht es als ihre Aufgabe, sich an einem offenen Ideenaustausch zu beteiligen. Dass die Verwaltung den Standortvorteil zur Universität nun nutzen will und die Ansiedlung eines Studentenwohnheimes in Angriff nimmt, befürwortet „Wir für St. Ingbert“ als wichtigen Schritt eines Gesamtkonzeptes.

Um in Zeiten steigender Mieten auch für alle Menschen attraktive Wohnungen anbieten zu können, will „Wir für St. Ingbert“ die über 300 städtischen Immobilien in einen Maßnahmenkatalog zum demographischen Wandel mitaufnehmen. Doch sind von denen viele in einem schlechten Zustand, was sich ändern müsse. Die Bürgerliste befürwortet daher die Idee, dass diese Immobilien in eine eigene städtische Gesellschaft überführt werden sollen. Häuser und Wohnungen würden dann durch ein solches „Immobilienzentrum St. Ingbert“ langfristig kostendeckend mit Mieteinnahmen saniert werden. Wo es Sinn macht, müssten Häuser auch verkauft oder erworben werden. „Wir für St. Ingbert“ sieht darin auch eine Verschönerung für das gesamte Stadtbild und hofft, dass insbesondere junge Familien von solchen Maßnahmen profitieren würden.

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