Wasser ist Menschenrecht

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) des SPD Stadtverbandes St. Ingbert lädt ein am Montag, den 12. August 2013, 18:00 Uhr, zu einer Veranstaltung zur weltweiten Wassersituation und zu einer kostenlosen Filmvorführung „WATER MAKES MONEY- Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen”. “Wasser ist Menschenrecht”, d.h. jeder Mensch sollte Zugang zu sauberem Wasser haben! Dies ist leider nicht der Fall. Weltweit haben ca. 800 Mio. Menschen keinen Zugang und europaweit ca. 100 Mio Menschen (fast jeder siebte Europäer) nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser! Diese Situation ist unerträglich und die Wasserknappheit nimmt weiterhin zu. Immer mehr öffentliches Eigentum, wie auch die Wasserwirtschaft, wird privatisiert. Dies bedeutet Rückzug aus der demokratischen Selbstbestimmung und Angriff auf den Besitzstand der Bürger und Bürgerinnen! Mehr als 1,6 Millionen Menschen haben in der ersten europäischen Bürgerinitiative gegen die Wasserprivatisierung gekämpft. Die SPD hat die Proteste von Beginn an unterstützt. Die EU-Kommission hat die Privatisierung von Trinkwasser aus der umstrittenen EU-Konzessionsrichtlinie herausgenommen. Es ist dennoch erforderlich, auch weiterhin für die Realisierung des Menschenrechts auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einzutreten. Die ASF möchte zu diesem Thema Hintergrundinformationen liefern, damit die Bürgerinnen  und Bürger sich gegen weitere Privatisierungswünsche durch Lobbyverbände der Industrie und multinationale Konzerne zur Wehr setzen.
Zu dieser Veranstaltung am Montag, den 12.08.2013, im DJK Sportheim, Obere Rischbachstr. 1,
St. Ingbert, werden als Gäste erwartet der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Stefan
Pauluhn und der Bundestagskandidat der SPD David Lindemann.
Die ASF St. Ingbert freut sich über eine rege Teilnahme an dieser Veranstaltung.

1 Kommentar

  1. Veranstaltung war sehr informativ; gerade war die großen Konzerne wie Suez in Frankreich und
    RWE in Deutschland betrifft.

    In St. Ingbert haben wir dieses Problem nicht da unsere Stadtväter noch 75 % der Stadtwerke
    besitzen. Auch hat der Stadtrat in “ungewohnter Einigkeit” für die Resolution in Sachen
    Wasser gestimmt. Nur eine Partei war dagegen.

    Wir müssen nur höllisch darauf achten daß die RWE über Ihre Töchter, VSE, ENOVOS und
    Energis bei uns in St. Ingbert keine höheren Beteiligungen erhält.

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