Filmkonzert LICHTER DER GROSSSTADT / Saarländisches Staatsorchester

Datum/Zeit
Date(s) - 15.11.2019
19:00 - 22:00

Veranstaltungsort
St. Ingbert

Kategorien


Ein Höhepunkt im Kinojahr 2019

LICHTER DER GROSSSTADT

Der Stummfilmklassiker auf Riesen-Leinwand mit Live-Begleitung des Saarländischen Staatsorchesters

Freitag, 15. November 2019, 20.00 Uhr
Industriekathedrale – Alte Schmelz, St. Ingbert

Einlass: 18.30 Uhr, Einführungsvortrag: 19.00 Uhr
Dirigent: Stefanos Tsialis
Tickets an allen bekannten VVK-Stellen sowie unter
www.ticket-regional.de

Nach den erfolgreichen Aufführungen in den vergangenen Jahren ist das  Saarländische Staatstorchester unter dem Dirigat von Stefanos Tsialis am Freitag,
15. November um 20.00 Uhr mit einem weiteren außergewöhnlichen Konzert zu Gast in der historischen Industriekathedrale – Alte Schmelz in St. Ingbert: Das Staatsorchester begleitet diesmal live den Stummfilmklassiker »LICHTER DER GROSSSTADT« mit Charlie Chaplin, der auf einer Riesenleinwand gezeigt wird.

Die großen Themen dieses Films von Charlie Chaplin aus dem Jahr 1931 sind die soziale Ungerechtigkeit und die Vergeblichkeit der Liebe. Das Geschehen schwankt zwischen großartiger Komik und berührender Sentimentalität. Die Honoratioren der Stadt, die zur Enthüllungsfeier des Denkmals ‘Frieden und Wohlstand’ zusammengekommen sind, trauen ihren Augen nicht, als das Tuch fällt: Charlie, der arme Tramp, hat hier einen Ruheplatz gefunden. Unsanft wird er geweckt und stolpert davon – in ein neues Verwechslungsspiel. Ein blindes Blumenmädchen hält ihn für einen Millionär. Der Millionär wiederum ist betrunken und des Lebens müde, wird aber vom großen Humanisten Charlie gerettet. In nüchternem Zustand kann oder will er sich aber nicht mehr so recht an Charlie erinnern. Was schlecht ist. Denn Charlie braucht dringend viel Geld, um dem blinden Blumenmädchen eine Augenoperation finanzieren zu können. Und so versucht er nun, auf alle nur erdenklichen Arten das nötige Geld zusammenzubekommen…

Vor dem Konzert findet um 19.00 Uhr ein Einführungsvortrag zum Film statt, Beginn der Vorstellung ist um 20.00 Uhr. Karten in vier Preiskategorien sind an allen bekannten VVK-Stellen sowie über www.ticket-regional.de erhältlich. Weitere Infos unter www.plan-events.de.

Eine Kooperation von PLAN-events und des Saarländischen Staatstheaters in Zusammenarbeit mit der Europäischen FilmPhilharmonie FILMPHILHARMONIC EDITION. Präsentiert wird das Event von dem Wochenspiegel und SR2.

FILMPHILHARMONIC EDITION
Film mit Genehmigung der Roy Export S.A.S.,
Musik mit Genehmigung von Bourne Co. Music Publishers.

Veranstalter:
PLAN-events GmbH, Saarbrücker Str. 38k, 66386 St. Ingbert, Tel. 06894-5906720, info@plan-events.de, www.plan-events.de

Zur Musik:

Mit der Unterstützung von Arthur Johnston als Arrangeur und Alfred Newman als musikalischem Direktor hat Chaplin für Lichter der Großstadt seine erste eigens komponierte Filmmusik vorgelegt. Die verschiedenen Musikeinsätze folgen der episodischen Struktur des Films, so dass jede große Szene ihre eigene musikalische Nummer erhält. Dabei wendet Chaplin zwei Gestaltungsprinzipien an: Mal fängt die Musik lediglich die Grundstimmung der jeweiligen Szene ein, mal bedient sich der Komponist intensiv des Mickeymousings, um Vorgänge detailreich zu beschreiben und die Komik zu schärfen. Viele der untermalenden Stücke erinnern mit ihren einfachen, pendelnden Begleitstimmen an Zirkusmusik und unterstreichen mit walzerähnlichen Tanzrhythmen nicht nur den Puls der Großstadt, sondern auch das Tänzerische zahlreicher Einlagen Chaplins. Auffällig an der musikalischen Gestaltung sind die verschiedenen Tempi und Ausdruckscharaktere der Musik, die ebenso schnell – von tief melancholisch bis freudig erregt – wechseln wie die Stimmungslagen der Protagonisten. Besonders bemerkenswert an Chaplins durchkomponierter Filmmusik sind die gezielt platzierten musikalischen Pausen, die stets entscheidende Momente hervorheben und die Intensität der Emotionen steigern. In der an Giacomo Puccinis Madame Butterfly (1904) angelehnten Schlussmusik lässt Chaplin noch einmal die Ergriffenheit, aber auch den Schmerz der Protagonisten über die scheinbar unüberbrückbaren sozialen Differenzen spürbar werden.