Die Jugendfeuerwehren aller St. Ingberter Löschbezirke planten in diesem Jahr ihr traditionelles Stadtzeltlager zum Anfang der Sommerferien, wie gewohnt zum Ende des Schuljahres. Aufgrund der anhaltenden Hitzewelle wurden im Rahmen des Sicherheitskonzepts mehrfach Änderungen im geplanten Programm und Anpassungen der Abläufe vorgenommen. Der Zeltplatz Herrgottshübel in Jägersburg bot durch seine größtenteils beschatteten Waldlichtungen und Wiesen eine gute Voraussetzung sich übermäßiger Sonnenstrahlen entziehen zu können. Um die Gesundheit aller Teilnehmenden wurden im Vorfeld des Zeltlagers in Abstimmung mit der Wehrführung und Stadtverwaltung, mehrfache intensive Analysen potentieller Gefährdungen vorgenommen – mit dem Ergebnis, das Zeltlager kann stattfinden, wenn alle im Hinblick auf die Wärmebelastung sensibilisiert sind.
So starteten etwa 50 Jugendfeuerwehrangehörige und 20 Betreuerinnen am Freitagabend ins Zeltlager. Im Rahmen der Eröffnung konnten Markus Hauck, in Vertretung des Oberbürgermeisters, Jochen Schneider, Wehrführer und Tobias Peters, Stadtjugendfeuerwehrbeauftragter, drei Jugendliche aus dem Löschbezirk Rohrbach in die Aktive Wehr überstellen.
Der Samstag war, neben heißen Temperaturen, geprägt von verschiedenen Spielen am Platz. Zusätzlich sorgten drei kleine Pools für Abkühlung – und das Highlight einer großen Wasserschlacht mit Wasserpistolen und -bomben, wobei sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch das Team der Betreuerinnen und Betreuer Spaß und Erfrischung fanden.
Am Sonntag musste entsprechend der Unwetter Prognosen für die Nacht von Sonntag auf Montag die traurige Entscheidung getroffen werden, dass ein frühes Ende des Zeltlagers die sicherste Option darstellt. Während des langsamen Lager-Rückbaus kamen Spiel und Spaß aber nicht zu kurz. Am Abend des 28. Juni war dann wieder alles vorbei – die Nacht auf Montag zeigte dann auch, wie richtig die Entscheidung war, das nächtliche Gewitter über dem südöstlichen Saarland hätte zur Evakuierung des Lagergeländes geführt, was durch die vorausschauende Entscheidung der St. Ingberter Jugendbeauftragten verhindert werden konnte.
Alles in allem waren die zweieinhalb Tage im Zeltlager eine wertvolle Zeit zum Austausch der Jugendfeuerwehren der St. Ingberter Löschbezirke. Spiel, Spaß und Lagerleben standen im Vordergrund. Auch die vorausschauende Planung des Zeltlagers ermöglichte einen guten Verlauf, ohne nennenswerte gesundheitsbezogene Zwischenfälle – außer ein paar zu ziehender Zecken und etlicher Mückenstiche.“
…609 Drei Jugendfeuerwehrmänner wurden im Zeltlager in die aktive Wehr überstellt.
„Kurzes aber spannendes Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus St. Ingbert“

VIel Spaß hatten die Jugendfeuerwehrmädchen und Jungen im Zeltlager
