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Pressemitteilung UCD: Lärmschutz im gesamten Stadtgebiet prüfen

UCD

Die Fraktion Unabhängige Christdemokraten (UCD) im Stadtrat hat anläßlich der Diskussion um geplante Lärmschutzmaßnahmen am Diedesbühl – Festo Neubaugebiet beantragt, Lärmschutzmaßnahmen in der gesamten Stadt zu prüfen.
Hierzu stellte Fraktionsvorsitzender Dr. Markus Gestier im zuständigen Bau- und Umweltausschuß den Antrag, gemäß dem vorgelegten Gutachten, geeignete Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet zu ergreifen, um Lärmschutz zu ermöglichen: „Eine Lärmschutz-Einzelmaßnahme wie am Diedesbühl, die nach Darstellung von Gutachtern Kosten in Höhe von bis zu einer Million Euro verschlingt für unrentable Photovoltaikanlagen und 6 Meter hohe Lärmwälle ohne hörbare Verbesserungen, halten wir für völlig unrealistisch und dem Steuerzahler nicht zu vermitteln“. Gestier weiter: „Es gibt in St. Ingbert sehr viele von Lärm stark belastete Wohngebiete, wo die Möglichkeit besteht, daß auch der Bund Zuschüsse für Lärmschutz gibt. Hier wollen wir helfen mit unseren beschränkten finanziellen Mitteln und Lärm sowie Feinstaub reduzieren.“ Nach Aussagen von Experten sind u.a. Wohngebiete wie Kaiserstraße, Südstraße, Ensheimer Straße, Josefstaler Straße, Blieskasteler Straße, Neunkircher Weg und Gartenstraße stark von Lärm betroffen.
Schon jetzt sind mehr als 50 000 € für das Projekt Diedesbühl ausgegeben worden, die anderswo besser genutzt werden könnten. Es stehen noch 250 000 € zur Verfügung – hier bittet die UCD die anderen Fraktionen im Stadtrat ihren Antrag zu unterstützen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung zu prüfen, wo schnell mit Zuschussmitteln des Bundes möglichst vielen Menschen gegen Lärm geholfen werden kann.
Fraktionsvorsitzender Gestier hat angekündigt in der nächsten Stadtratssitzung nochmals seinen Antrag „Lärmschutz im gesamten Stadtgebiet ermöglichen“ zu stellen. Die unabhängigen Christdemokraten der UCD wollen gemeinsam mit der Stadtverwaltung über Lärmschutzpläne, mit denen die Wohn- und Lebensqualität von möglicherweise einigen Hundert Bürgern verbessert werden kann, diskutieren – schon bald soll es losgehen, wenn sich eine Mehrheit im Stadtrat findet.

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