Website-Icon Wir sind St. Ingbert

St. Ingberter Leichtathleten feiern Medaillenflut in Essen

Sportarten. Eine der Kernsportarten seit jeher bleibt die Leichtathletik. Hier konnten die


Am Pfingstmontag kehrten die Leichtathleten der DJK Sportgemeinschaft aus St. Ingbert
vom 20. Bundessportfest (22.-25. Mai 2026) zurück. Ausrichter der alle 4 Jahre
stattfindenden Traditionsveranstaltung war in diesem Jahr die Kohlestadt Essen (NRW).
Unter dem Motto „Sportgeist trifft Kohlenfeuer“ bestritten mehr als 3.000 Sportlerinnen
und Sportler aus mehr als 50 DJK-Vereinen an insgesamt 4 Tagen Wettkämpfe in insgesamt
Athleten aus St. Ingbert an die Erfolge aus der Vergangenheit anknüpfen. Mit 16
Podiumsplatzierungen, darunter 4 Gold-, 7 Silber- und 5 Bronzemedaillen sorgte man für
eine beachtliche Mannschaftsleistung.
Angereist mit 17 Athleten im Alter zwischen 12 und 32 Jahren waren St. Ingberts
Leichtathleten über beide Wettkampftage ganztätig im Einsatz und mussten sich knapp 200
Athleten aus 12 Vereinen messen. Bei top Bedingungen, sowohl was Sportstätte als auch
sonnig-warmen Temperaturen anging, wurden einige persönliche Bestleistungen bejubelt.
Der ein oder andere konnte sich mit seinem Ergebnis sogar erstmals für nationale
Meisterschaften qualifizieren.
Den Anfang machte der mittlerweile 30 jährige Lars Herrmann bei seiner wohl letzten und
insgesamt 5. Teilnahme an dieser Veranstaltung. Nachdem er sich völlig überraschend
samstags in 11,20 sec den Titel über die 100m holte, wiederholte er dies tags darauf über die
doppelte Strecke, die 200m. Für letztgenannte benötigte er 22,70 sec und war damit so schnell
wie in seiner „Prime“. Nicht weniger überraschend war die Goldmedaille von U20-Athlet und
Mehrkämpfer Luca Hartmann, dem in persönlicher Besthöhe von exakt 3,00 Metern den
Stabhochsprungtitel erstmals ins Saarland holte. Sein Trainingspartner Moritz Knoch
(ebenfalls U20) sicherte sich mit 31,14 m im Diskuswurf die Bronzemedaille. Der Dienstälteste
im Trikot der DJK-SG, Tilman Neises, gab sich auch mit 32 Jahren keine Blöße. Der
Stabhochsprung-Spezialist und Bronzemedaillengewinner der vergangenen
Bei den Frauen hatte Chiara Rein leider nicht so viel Glück. Trotz drittschnellster Vorlaufzeit
über 100 m (12,97 sec) musste sie auf das Finale aufgrund muskulärer Probleme verzichten.
Letztendlich konnte sich doch noch über 5,11 m im Weitsprung freuen, was ein neuer
Bestwert für sie bedeutete und am Ende für den 5. Platz in der Aktivenklasse reichte.
In der mädchendominierten Altersklasse der U18 kam Hürdenspezialistin Anna Kaul auf ihrer
Paradestrecke, den 100m Hürden, immer besser in Fahrt. Sie war in 15,02 sec so schnell wie
noch nie und holte sich damit völlig verdient die Silbermedaille. Die Norm für die
süddeutschen Meisterschaften hat sie damit um fast eine Sekunde unterboten. Einen
weiteren Vizemeistertitel holte sich anschließend noch im Weitsprung der U18. Mit knapp
10cm dahinter verpasste ihre Trainingspartnerin Mia Salomon im Weitsprung nur knapp das
Podium. Sie belegte, ebenso wie Lea Plinius im Hochsprung, dennoch einen ordentlichen 4.
Platz. Die Trainingsgruppe, welche von Teresa Buljan komplettiert wird, holte in einem
überragenden 4x100m-Staffellauf am Ende des 1. Wettkampftages die Goldmedaille nach St.
Ingbert. Besonders dürfte sich Teresa über den Erfolg gefreut haben, bestritt sie doch seit ihrer
schweren Knieverletzung im Vorjahr ihren ersten Wettkampf.
Die Jungs der Altersklasse U16 standen den Erfolgen um nichts nach. Elias Rein (M15), der
seine erste Saison im DJK-Trikot absolviert und für den das Sportfest damit Neuland war,
stellte seine Schnelligkeit eindrucksvoll unter Beweis. Nachdem er bereits als
Vorlaufschnellster über 100m mit Bestzeit ins Finale einzog, legte er dort noch eine Schippe
drauf und wurde in 12,20 sec mit der Silbermedaille belohnt. Gleiches gelang ihm im
Weitsprung, wo er am Ende eine Bestweite von 5,70m verbuchen konnte. In beiden Fällen
knackte er die Norm für die süddeutschen Meisterschaften. Die 14-jährigen Nick Czernotzky,
Paul Merz und David Müller sorgten ebenso für einige persönliche Bestleistungen. Während
sich David trotz ordentlicher Zeiten im Hürdensprint und über die 100m jeweils mit dem 4.
Platz begnügen musste, kam Paul einen Hauch vor ihm über die Ziellinie. Er kratzte in 13,02
sec erstmals an der 13-Sekunden-Marke und holte damit Bronze. Tags darauf sorgte er für
einen weiteren Paukenschlag. In unnachahmlicher Laufsprungtechnik knackte er erstmals die
5-Meter-Marke (5,09m) und wurde dafür sogar mit Silber belohnt. Hochsprungexperte Nick
segelte ebenfalls in für ihn neue Sphären und holte mit übersprungenen 1,57m eine weitere
Silbermedaille für die DJK-SG St. Ingbert.
Auch das 14-jährige Nachwuchstalent Anna Escher (U16) zeigte ihr Können und holte im 80m-
Hürdenlauf und Weitsprung (mit starken 4,88m !) jeweils Bronze, nachdem sie im Hochsprung
mit 1,45m noch knapp das Podium verpasste (4. Platz). Mit ihren aufgestellten Bestzeit von
13,09 sec hat sie nun auch die süddeutsche Norm im Hürdensprint in der Tasche. Zusammen
mit ihrer Trainingspartnerin Mara Tier (W15), die 8. im Hochsprung wurde, sowie der erst 12-
jährigen Nora Meier, war Anna außerdem im 3×800 m Staffellauf am Start. Dort belegten sie
den 5. Platz. Nora war als jüngste Teilnehmerin aus St. Ingbert angereist und erkämpfte sich
im 4-Kampf (Sprint, Wurf, Hoch- und Weitsprung) die Silbermedaille. Insbesondere im
Ballwurf stach sie mit 33 Metern um mehr als 10 Metern die Konkurrenz aus.
Bei der abschließenden 10×200 Meter „Diozösanstaffel“, bei der von jeder Diozöse jeweils 5
Männer und 5 Frauen gemeinsam an den Start gehen und einen Staffelstab über insgesamt 5
Stadionrunden tragen, waren die St. Ingberter zudem Teil des viel umjubelten und
traditionsreichen Abschlusses der Veranstaltung. Unter der Flagge der Diozöse Speyer und
unter den Augen der Diozösanpräsidentin erzielte man einen tollen 5. Platz.
Bericht: Lars Herrmann / Bilder: Verein u. Veranstalter

Sportarten. Eine der Kernsportarten seit jeher bleibt die Leichtathletik. Hier konnten die
Die mobile Version verlassen