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Chlorgasaustritt im Schwimmbad „das blau“ – Großaufgebot an Einsatzkräften und 10.000qm Wald in Flammen

Chlorgasaustritt im Schwimmbad „das blau“ – Großaufgebot an Einsatzkräften
Am Mittwochmorgen, den 8. April 2026, rückte die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert zu einem Einsatz im Schwimmbad „das blau“ aus Ein Chlorgasaustrittsmelder hatte im Technikraum des Bades ausgelöst.
Die anwesenden Reinigungskräfte sowie Mitarbeiter des Schwimmbades brachten sich umgehend und unverletzt in Sicherheit. Erste Messungen der Feuerwehr bestätigten einen Austritt von Chlorgas. Parallel hatte bereits die installierte Berieselungsanlage ausgelöst, die das Gas niederschlug.
Aufgrund der Lage rückten zusätzlich Spezialkräfte des ABC-Zuges des Saarpfalz-Kreises nach. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort.
Unter Einsatz von Chemikalienschutzanzügen drangen Trupps der Feuerwehr in den betroffenen Technikraum vor. Dort wurden sämtliche Chlorgasflaschen gesichert und abgeschiebert. Im Anschluss erfolgte mit speziellen Messgeräten die Ursachenforschung. Dabei konnte eine Leckage als Auslöser des Gasaustritts festgestellt werden.
Nach der Beseitigung der Leckage wurde der Raum intensiv belüftet und ausgespült. Gegen 11:30 Uhr erfolgte eine Freimessung, sodass Techniker den Bereich im Anschluss begutachten konnten. Die Feuerwehr musste alle Arbeiten unter Vollschutz-Chemikalienanzügen durchführen. Den aufwendigen Einsatz beendeten die Einsatzkräfte nach ca. 7 Stunden.
Ein Austritt von Chlorgas in die Umgebung konnte durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Im Einsatz waren die**Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert, das THW und DRK St. Ingbert, der ABC-Zug Saarpfalz-Kreis, der Rettungsdienst, die Polizei sowie Techniker des Schwimmbades.
Das Schwimmbad „das blau“ bleibt heute und morgen geschlossen.
Waldbrand im Bereich Fröschenpfuhl – 10.000 Quadratmeter in Flammen
Am Mittwochmittag, den 8. April 2026, kam es im Bereich Fröschenpfuhl im Stadtteil St. Ingbert-Hassel zu einem ausgedehnten Waldbrand. Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern brannten Unterholz, Waldboden und Gestrüpp. Eine weithin sichtbare Rauchentwicklung wies bereits früh auf das Ausmaß des Brandes hin.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gegen 14:00 Uhr stand die betroffene Fläche in Vollbrand. Durch aufkommenden Wind drohte sich das Feuer weiter auszubreiten.
Die Feuerwehr leitete umgehend gezielte Löschmaßnahmen ein. An beiden Flanken des Brandes wurden Löschangriffe vorgenommen, um die Ausbreitung einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen. Durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung erfolgreich verhindert werden.
Die anschließenden Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und zogen sich bis in die Abendstunden hin. Zahlreiche Glutnester mussten im Gelände aufgespürt und gezielt abgelöscht werden.
Im Einsatz waren alle Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr eingerichtet, bei dem Tanklöschfahrzeuge kontinuierlich Löschwasser in das betroffene Waldgebiet transportierten.
Zur Lageerkundung aus der Luft kam  eine Drohne zum Einsatz, die den Einsatzkräften einen umfassenden Überblick über das Schadensgebiet ermöglichte.
Neben der Feuerwehr waren die Polizei, der Rettungsdienst, der Revierförster sowie Mitarbeiter des SaarForstes vor Ort. Am Abend führten die Einsatzkräfte eine abschließende Brandnachschau durch, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.
Titel: Im Wald bei Hassel standen 10.000qm Waldboden in Flammen.

Foto: Florian Jung
Foto: Florian Jung
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