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Zigarettenkippen im Wald: Brandgefahr und Umweltbelastung ernst nehmen

1000 qm Waldboden und Unterholz, die in Flammen standen, löschte die Feuerwehr ab

Mit steigenden Temperaturen und zunehmender Trockenheit weist die Stadt St. Ingbert auf eine erhöhte Gefahr von Vegetationsbränden hin. Eine häufig unterschätzte Ursache sind achtlos weggeworfene Zigarettenkippen.
Auch vermeintlich vollständig ausgedrückte Zigaretten können trockenes Laub oder Gras entzünden. Besonders in Waldgebieten und auf ausgetrockneten Flächen besteht dadurch ein erhebliches Risiko für Brände, die sich rasch ausbreiten und großen Schaden anrichten können. Feuerwehr und Einsatzkräfte sind in solchen Fällen oftmals mit aufwendigen und langwierigen Löscharbeiten gefordert.
Darüber hinaus stellen Zigarettenkippen eine erhebliche Umweltbelastung dar. Sie zählen zu den häufigsten Abfällen in der Natur und enthalten zahlreiche Schadstoffe, die Böden und Gewässer verunreinigen sowie Tiere gefährden. Der Zersetzungsprozess einer einzelnen Zigarettenkippe dauert mehrere Jahre.
Die Stadtverwaltung bittet daher alle Bürger um verantwortungsbewusstes Verhalten:
• Entsorgen Sie Zigarettenreste ausschließlich in dafür vorgesehenen
Behältern.
• Werfen Sie keine Zigarettenkippen aus dem Auto oder in die Natur.
• Seien Sie insbesondere in Waldgebieten und bei trockener Witterung
besonders achtsam.

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