Solilauf 2026

1.389 Menschen setzen über 24 Stunden ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen
Was für ein Wochenende in der Gustav-Clauss-Anlage: Bei strahlendem Sonnenschein und
sommerlichen Temperaturen herrschte beim 21. Solilauf eine wunderbar ausgelassene
SHmmung. Gelaufen, gewalkt, gefeiert und gespendet wurde rund um die Uhr – mit vielen
fröhlichen Gesichtern, großarHger Musik und einer GemeinschaP, die den Solilauf einmal
mehr zu einem besonderen Ereignis gemacht hat. „1.389 Menschen haben beim Solilauf
mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Gewalt an Frauen
gesetzt. Wir sind überwälHgt von der großen Beteiligung und dankbar für alle, die gelaufen,
geholfen, gespendet und mit uns gefeiert haben“, sagt Gabi Strobel vom Orgateam, die sich
darüber freut, dass seit Jahren die Zahl der Teilnehmenden konHnuierlich steigt.
24 Stunden lang wurde gelaufen und gewalkt – allein, in MannschaPen und Staffeln,
tagsüber und mi’en in der Nacht. Am Ende standen die Siegerinnen und Sieger fest. Die
gelaufenen Distanzen sind beeindruckend: Jonas Hoffmann sicherte sich mit unglaublichen
173,8 Kilometern den Gesamtsieg. Bei den Frauen erreichte Gisela Vordermanns mit 138,95
Kilometern den ersten Platz. Den Titel als beste MannschaP und zugleich als bestes
Staffelteam holte sich HiOrgServer.
Den Startschuss gab Staatssekretärin Beena Altesleben aus dem Ministerium für Arbeit,
Soziales, Frauen und Gesundheit. Sie vertrat den Schirmherrn Dr. Magnus Jung. Viele blieben
über Nacht und machten den Solilauf einmal mehr zu dem, was ihn seit 21 Jahren
auszeichnet: ein großes FesHval der Nächstenliebe. Dazu trug auch das vielfälHge Programm
bei. Zahlreiche Bands sorgten über die 24 Stunden für Musik und SHmmung. Am
Samstagabend brachte die Sunny Hill Group das Publikum in PartysHmmung. Ein besonderer
Moment war der ökumenische Open-Air-Go’esdienst am Sonntag, der den Gedanken von
GemeinschaP und Solidarität noch einmal auf besondere Weise aufgriff. Durch das
Programm führten Sonja Marx und Olli Reiter. Für einen besonderen Hingucker sorgten
Innenminister Reinhold Jost und St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer im Grillwagen,
als es hieß: „Jost am Rost, Meyer am Feuer“.
„Ein solches Wochenende wäre ohne die vielen Menschen hinter den Kulissen nicht möglich.
Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die
aufgebaut, abgebaut, gekocht, gegrillt, Kuchen und Salate organisiert, die Strecke betreut,
nachts durchgehalten und an vielen anderen Stellen dafür gesorgt haben, dass alles
rundlief“, betont Strobel. Das Orgateam bedankt sich auch bei allen Sponsoren,
Unterstützerinnen und Unterstützer, Musikerinnen und Musiker sowie allen, die mit ihrer
Spende zum Gelingen beigetragen haben.
Der 21. Solilauf hat einmal mehr gezeigt: Wenn viele Menschen gemeinsam laufen, feiern
und helfen, kann daraus etwas Großes entstehen.
Die endgülHge Spendensumme wird im Winter feststehen, sobald alle Überweisungen
eingegangen und die Spenden vollständig ausgezählt sind. Alle Ergebnisse unter
www.solilauf.org.

Foto: Frank Leyendecker
Solilauf 2026

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