- „Terre Rouge – topographie du poète“ (Mi. 4. Nov., 19 Uhr)
- Überraschungsfilm aus Frankreich (Do. 5. Nov., 19 Uhr)
- „Frau Winkler verlässt das Haus“ (Fr. 6. Nov., 19 Uhr)
- Überraschungsfilm aus Deutschland (Sa. 7. Nov., 19 Uhr)
- „Terre Rouge – topographie du poète“ (So. 8. Nov., 16 Uhr)
- „Verbindung gesucht“ (So. 8. Nov., 19 Uhr)
- „Der Heimatlose“ (Mo. 9. Nov., 19 Uhr)
Grenzüberschreitendes Filmfestival „GrenzBlick“: Luxemburger Regisseur Fränz Hausemer zu Gast in der Kinowerkstatt St. Ingbert
Im Saarland, in Lothringen und in Luxemburg läuft derzeit das neue, grenzüberschreitende Filmfestival „GrenzBlick“. Ein besonderes Highlight erwartet das Publikum am kommenden Mittwoch, 4. November 2026, um 19 Uhr in der Kinowerkstatt St. Ingbert: Der luxemburgische Regisseur Fränz Hausemer präsentiert dort persönlich seinen prämierten musikalischen Essayfilm „Terre Rouge – topographie du poète“.
Der Film feierte seine Premiere beim renommierten Max-Ophüls-Festival und wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. „Terre Rouge“ zeichnet ein feinfühliges Porträt über das Leben und Schaffen des exzentrischen, alternden Dichters und Filmemachers Gaston Rollinger, der als Chronist des Wandels in seiner Heimatregion fungierte. Die Handlung spielt im ehemaligen luxemburgischen Bergbaurevier, der sogenannten „Minette“ oder roten Erde (Terre Rouge), rund um den Industrieort Esch-sur-Alzette.
Das Festival „GrenzBlick“ hat sich zum Ziel gesetzt, französische, luxemburgische und deutsche Filmproduktionen zusammenzubringen und den cineastischen Austausch in der Region aktiv zu fördern. „‚GrenzBlick‘ möchte Menschen in der Großregion zusammenbringen und Raum für Geschichten über Grenzen, Identität, Mehrsprachigkeit und Zusammenleben schaffen“, erklärt Festival-Regisseur Roman Redzimski. Die künstlerische Konzeption der gesamten Festivalwoche wird zudem von Kurator Meinrad Maria Grewenig begleitet.
Im Anschluss an die Vorführung steht Regisseur Fränz Hausemer für ein Publikumsgespräch bereit, um Einblicke in die Entstehung des Werks zu geben.

