Fußgängerbrücke über Bahnstrecke bleibt

Durchbruch in den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn AG: Die Fußgängerbrücke, die den Auwald mit dem ehemaligen Klébergelände verbindet, bleibt erhalten. Oberbürgermeister Hans Wagner: “Die Verwaltung hat in Verhandlungen mit der Bundesbahn erreicht, dass die Brücke von der Bahn in Ordnung gebracht wird. Danach geht sie in das Eigentum der Stadt über. Für die nächsten Jahre ist so dafür gesorgt, dass die wichtige Fußgängerverbindung im Auwald erhalten bleibt.” Die Fußgängerbrücke, die Anfang der achtziger Jahre errichtet wurde, ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Wanderer. Sie wurde sehr stark frequentiert, um aus großen Teilen der Stadt Ziele wie den Kléberweiher oder den Kahlenberg, aber auch Teile von Rohrbach zu erreichen.

Bahn und Stadt wollen analog zur Umwidmung von Straßen verfahren: Bevor eine Straße infolge einer Herabstufung in Gemeindeeigentum übergeht, hat der Alt-Eigentümer sie in einen ordentlichen Zustand zu versetzen. Die Bahn hatte die Brücke, nachdem Bedenken bezüglich ihres Zustandes aufgekommen waren, für jeglichen Verkehr gesperrt.

Foto: Klaus, Stadt St. Ingbert
Fotos: Oberbürgermeister Hans Wagner und der Leiter der Umweltabteilung, Christian Lambert, vor der Absperrung, die am Betreten der maroden Fußgängerbrücke im Auwald hindert

Um die Brücke schnellstmöglich wieder freigeben zu können wird die Bahn schon vor der formellen Eigentumsübertragung mit der Sanierung beginnen. Zuvor muss allerdings der Stadtrat das von der Verwaltung ausgehandelte Vorgehen absegnen. Oberbürgermeister Hans Wagner: “Ich gehe davon aus, dass einhelliger Wille besteht, den jetzt fehlenden Fußweg schnell wieder zu öffnen.”

Foto: Klaus, Stadt St. Ingbert
Offensichtlich nicht mehr verkehrssicher ist derzeit die Brücke, die im Auwald die Bahn überquert. Sie wird nun von der Bahn saniert und geht dann ins Eigentum der Stadt über.

Die Stadt erhält die Brücke kostenlos von der Bundesbahn. Sie muss lediglich in Zukunft die Kosten für die Instandhaltung und für die turnusmäßigen Überprüfungen tragen.

(Pressemitteilung der Stadt St. Ingbert)