Kinowerkstatt St. Ingbert: Programm vom 3. – 5. Mai 2019

“Ein Gauner und Gentleman” (Freitag, 3. Mai, 20 Uhr; Samstag, 4. Mai, 20 Uhr; Sonntag, 5. Mai, 20 Uhr)
“Der Wein und der Wind” (Sonntag, 5. Mai, 11 Uhr; Sonntag, 5. Mai, 18 Uhr)
“Kalle Blomquist und das geheimnisvolle Karussell” (Sonntag, 5. Mai, 16 Uhr)

Komödie mit Robert Redford: “Ein Gauner und Gentleman” !

“Ein Gauner und Gentleman” (im Original: “The Old Man & The Gun” (USA 2018) von David Lowery mit Robert Redford, Sissy Spacek, Casey Affleck, Tom Waits, Danny Glover, Tika Sumpter, erzählt die unglaubliche und wahre Geschichte des 70-jährigen Gentleman Forrest Tucker (Robert Redford): Trotz seines hohen Alters wird er nicht müde, eine Bank nach der nächsten auszurauben. Die Story basiert auf einer zumindest in Teilen wahren Geschichte, die der “New Yorker” 2003 veröffentlichte. Sie handelt von dem notorischen Ausbruchskünstler Forrest Tucker, der angeblich 18-mal aus dem Gefängnis türmte und zu Beginn der Achtzigerjahre im Rentenalter zum umtriebigen Bankräuber wurde. Tucker und seine ebenfalls greisen Komplizen wurden damals “Over-the-Hill Gang” genannt.

Zusammen mit seiner kleinen Gang lässt ihn auch mit über 70 Jahren seine Leidenschaft nicht los, Banken auszuraueben. Auf der Flucht vor der Polizei, die wieder einmal hinter ihm her ist, trifft er zufällig die Liebe seines Lebens Jewel (Sissy Spacek), die Tucker am Straßenrand aufsammelt, nachdem ihr Truck liegen geblieben ist. Man kann ja schließlich keine Dame in Not einfach so stehen lassen, selbst wenn man auf der Flucht ist. Die dann folgende Szene in einem Diner, in der die beiden sich behutsam flirtend näherkommen, gehört zu den schönsten und zärtlichsten, die man in jüngster Zeit im Kino gesehen hat. Dieser Tucker hat so viel Charme und begeht seine Taten mit einer so gelassenen Selbstgewissheit – kaum zu glauben, dass er ein Verbrecher ist. Das glaubt, bis ganz zum Schluss, übrigens auch die von Sissy Spacek gespielte Jewel nicht…

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Film in französisch mit deutschen Untertiteln: “Der Wein und der Wind”!

Auf dem Programm des “Jour fixe des Films in französischer Sprache” steht am Sonntag, den 5. Mai, um 11 Uhr (und ausnahmsweise auch am Sonntag, um 18 Uhr) “Der Wein und der Wind” (Original: “Ce qui nous lie”, Frankreich 2017) Regie: Cédric Klapisch, Buch: Cédric Klapisch, Santiago Amigorena, Musik: Loïc Dury, Christophe Minck, mit Pio Marmaï, Ana Giradot, Francois Civil, Jean-Marc Roulot, Maria Valverde, Yamée Couture.
Es ist Spätsommer im Burgund und die Weinernte steht bevor. Der dreißigjährige Jean (Pio Marmaï) kehrt nach vielen Jahren der Funkstille auf das idyllische Familienweingut zurück. Sein Vater liegt im Sterben und seine Geschwister Juliette (Ana Girardot) und Jérémie (François Civil), die das Gut in der Zwischenzeit aufrechterhalten haben, können jede Unterstützung gebrauchen. So wie sich jedes Erntejahr nach den Jahreszeiten richtet, erkennen die Geschwister, dass manch offene Wunden auch über die Jahre hinweg nicht heilen. Gemeinsam müssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergeführt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht…

“Der Wein und der Wind” ist Kino des Alltags, im besten Sinne. (Der SPIEGEL)

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“Kalle und das geheimnisvolle Karussell”

In der Kalle Blomquist – Reihe nach Astrid Lindgren zeigt die Kinowerkstatt im Kinder- und Familienkino am Sonntag, den 5. Mai, um 16 Uhr “Kalle und das geheimnisvolle Karussell”.
“Liebe und Elend”, antwortet Kalle, als Pontus ihn fragt, was denn mit seiner großen Schwester Britta los sei. Britta hat Liebeskummer – und das bedeutet, dass die beiden nachts ausrücken und sich in ein fremdes Haus schleichen müssen, um eine Fotografie aus der Brieftasche des jungen Barons von Rencken zu holen. Aber nicht nur Kalle und Pontus sind nachts unterwegs, unglücklicherweise wird die Stadt gerade in diesen Tagen von Silberdieben heimgesucht. Der kleine Dackel Toker macht die beiden auf die Diebe aufmerksam – und setzt damit das Karussell in Gang.