Nachhaltigkeitsprogramm St. Ingbert lädt zum Mitmachen ein

Druckfrisch liegt sie seit Mitte März vor: die neue Broschüre „Nachhaltigkeitsprogramm St. Ingbert“ der Biosphären-VHS. Auf rund 40 Seiten präsentiert sie ein vielfältiges Angebot mit insgesamt 61 Veranstaltungen, die sich den Themen Klimawandel, Umweltbildung, nachhaltige Mobilität und Klimaanpassung im Alltag widmen. Ziel ist es, Bürger aktiv für nachhaltiges Handeln zu begeistern und zur Teilnahme an den zahlreichen Veranstaltungen einzuladen.
Vorgestellt wurde das Programm im Rahmen eines Pressegesprächs von VHS-Leiter Ingo Nietert, VHS-Mitarbeiter Frank Ehrmantraut, dem städtischen Nachhaltigkeitsbeauftragten Claus Günther sowie Ingo Sonnenschein, Stiftungsmanager Kultur und Umwelt der Kreissparkasse Saarpfalz. Das Programm erstreckt sich über den Zeitraum von März bis November 2026 und bietet eine breite Palette an Kursen, Vorträgen und Workshops. „Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein wesentlicher Bestandteil im Lehrauftrag der Volkshochschulen – und genau dieser Auftrag wird mit den angebotenen Veranstaltungen erfüllt“, betont Ingo Nietert. Sein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Engagement zur Umsetzung des Programms beigetragen haben.
Ein besonderer Vorteil für Interessierte: Dank der finanziellen Unterstützung der Stiftung für Kultur und Umwelt der Kreissparkasse Saarpfalz können viele der Angebote kostenfrei bereitgestellt werden. „Wir sind dadurch in der komfortablen Lage, ein niedrigschwelliges Mitmachangebot für alle Bürger zu schaffen“, erklärt Frank Ehrmantraut. Auch aus Sicht der Stiftung ist das Engagement gut investiert. „Die Erträge unserer Stiftung sollen nachhaltig in der Region wirken. Dafür braucht es engagierte Menschen und starke Partner vor Ort“, so Stiftungsmanager Ingo Sonnenschein. Ziel der Stiftung ist es, kulturelle Traditionen zu bewahren, gesellschaftliche Vielfalt zu fördern und Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Denkmalpflege, Natur- und Umweltschutz sowie Heimatpflege im Saarpfalz-Kreis zu unterstützen.
Für die Stadt St. Ingbert unterstreicht Nachhaltigkeitsbeauftragter Claus Günther die Bedeutung des Programms: „Das Thema Nachhaltigkeit soll stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Mit dieser Broschüre sind wir hervorragend aufgestellt.“ Sein Dank gilt insbesondere den zahlreichen Kooperationspartnern, die alle gemeinsam ein vielseitiges und praxisnahes Programm entwickelt haben. Die Broschüre versteht sich bewusst als Mitmachangebot: Neben inhaltlichen Schwerpunkten – etwa dem Themenfeld „Vorsorge“, das mit vier Veranstaltungen vertreten ist – bietet sie einen übersichtlichen Terminkalender im Mittelteil, der eine einfache Planung ermöglicht. Die VHS sieht sich dabei als „Ermöglicher“, der Menschen zusammenbringt und Räume für Austausch, Lernen und Engagement schafft.
Dass das Interesse groß ist, zeigte bereits die Auftaktveranstaltung Anfang März in der Rohrbacher Mühle, die mit rund 50 Teilnehmenden sehr gut besucht war.
Die Stadt St. Ingbert lädt alle Bürger herzlich ein, die vielfältigen Angebote zu nutzen, Neues zu entdecken und gemeinsam einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag zu leisten.

Foto: Thomas Bastuck
v.l.n.r.: VHS-Leiter Ingo Nietert, Stiftungsmanager Ingo Sonnenschein, Frank Ehrmantraut, VHS-Mitarbeiter, und der Nachhaltigkeitsbeauftragte Claus Günther präsentieren das druckfrische Nachhaltigkeitsprogramm 2026.

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