OB Meyer: Weitere Einschränkungen weder praxistauglich noch zielführend – Saarland Modell kann Ausweg sein

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Der St. Ingberter Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sieht die aktuellen Entwicklungen beim bundesweiten Infektionsschutzgesetz und die Diskussion um weitere Einschränkungen schwierig.

Dr. Ulli Meyer erläutert: „Einheitliche Regelungen und die in der Diskussion stehende Ausgangssperre sowie Einschränkungen anhand von festen Inzidenzen sehe ich kritisch. In der Praxis sind diese Maßnahmen kaum umsetzbar. Wir verlagern die Infektionsproblematik in den privaten Bereich. Das Saarland-Modell zeigt den Bürgerinnen und Bürgern nach den dunklen und einschränkenden Monaten eine Perspektive nach vorne. Bürgerinnen und Bürger können anhand der Warn-Ampel erkennen, wie die aktuelle Lage im Land ist. Gesellschaftliche Aktivitäten sind mit Schnelltests und unter Kontrolle im öffentlichen Raum wieder möglich. Wir wissen, dass viele Infektionen im privaten Bereich stattfinden. Diese Bereiche können wir nicht kontrollieren. Die Menschen brauchen nach den andauernden Einschränkungen positive Signale. Selbstverständlich müssen wir parallel darauf achten, dass wir unser Gesundheitssystem nicht überlasten. Testungen und Impfungen sollen im Zusammenspiel eine Überlastung verhindern. Das Saarland-Modell gewährleistet mit Ausweitung der Tests und angepassten Einschränkungen bei zu vielen Erkrankungen einen Schutz vor der Überlastung. Das Modell kann daher ein Ausweg aus den Dauereinschränkungen sein. Weitere Einschränkungen sind nicht zielführend.“