Pressemitteilung “Die Unabhängigen”: Projekte dulden keinen unnötigen Aufschub mehr

Nach dem Eindruck, den die Stadtratsfraktion und Mitglieder der Unabhängigen bei der Bürgerinformationsveranstaltung am 11. Februar gewinnen konnten, sind die meisten Bewohner des Wohngebietes „Mühlwald“ und angrenzender Wohnbereiche nicht mehr bereit, weitere unnötige Verzögerungen bei Planung und Bau des neuen Nahversorgungsmarktes der Edeka sowie der beiden Kreisel hinzunehmen.
Zur Vorgeschichte, die auch von Siegfried Thiel (SPD) in den sozialen Medien eindrucksvoll dargelegt wurde:
Vor etwa 14 Jahren ereignete sich beim Queren der Straße Richtung Edeka ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Daraufhin beantragte die SPD-Fraktion im Ortsrat eine Fußgängerampel, die von Experten als ungeeignet bezeichnet wurde. Stattdessen wurde von zwei unabhängigen Gutachtern die jetzt vorliegende Zwei-Kreisel-Lösung erarbeitet, die der damalige Beigeordnete Adam Schmitt (Grüne) mit Geschäftsbereich Verkehr im Jahre 2012 als die Lösung schlechthin bezeichnete und nicht zuletzt auch sich selbst feiern ließ. Leider ereigneten sich in der Zwischenzeit weitere Unfälle mit zwei Todesopfern und zahlreichen Verletzten.
Im Zeitraum 2013/14 richtete Edeka eine Anfrage an die Stadt mit dem Wunsch der Verlagerung des Nahversorgungsmarktes auf die andere Straßenseite. Dadurch hat sich weder an der Notwendigkeit noch an der Platzierung der beiden Kreisel etwas geändert. Planerisch wurden beide Vorhaben in einem Bebauungsplanverfahren zusammengefasst.
„Die wichtigsten Fragen und Probleme zur Weiterführung des Verfahrens sind seit langem geklärt“ erläutert Fraktionsvorsitzender Trittelvitz. „Jede weitere Verzögerung durch die Mehrheitskoalition (CDU, Familienpartei, Grüne) bestärkt mich in der Annahme, dass die Arbeit der Stadtverwaltung und des amtierenden Oberbürgermeisters – wie schon seit Beginn der Ratsperiode – weiter zu Lasten der Bürger torpediert werden soll.“.

Foto: Die Unabhängigen
Edeka am Mühlwald