Pressemitteilung FDP:Heimatmuseum und Heimatstuben vernetzen

Die FDP St. Ingbert begrüßt den einstimmigen Ortsratsbeschluss, das Heimatmuseum nach siebenjähriger Schließungspause wieder zu eröffnen und die vorhandenen Sammlungen zur Stadtgeschichte und Industriekultur (Kohle, Eisen, Glas) in das Kulturzentrum “Alte Baumwollspinnerei ”zu integrieren.

Damit entspreche man einem Wunsch breiter Bevölkerungsschichten. Aus diesem Grund fordert die FDP St. Ingbert jetzt eine zügige Abwicklung der Beratungen und setzt auf eine rasche Umsetzung des Beschlusses. Die Wiedereröffnung einer solchen Ausstellung werde die Menschen ansprechen und auch Besucher von außerhalb in die Stadt anziehen, auch der Baumwollspinnerei stünde eine solche Attraktivitätssteigerung nach so zahlreichen Negativschlagzeilen gut zu Gesicht, betonte das Ortsratsmitglied Jürgen Bost.

Die Verbindung von Albert Weisgerber und Industriemuseum liege auf der Hand und habe sich in der Vergangenheit auf das Beste bewährt, deshalb sollte man sie auch wieder aufgreifen. Synergieeffekte durch Personaleinsparung und Bündelung der Besucherströme wären möglich.

Auch könnten die Heimatstuben und die sie tragenden Vereine davon profitieren. Sie sollten eine angemessene finanzielle Unterstützung seitens der Stadt erfahren. Auch wäre die Vernetzung mit dem zentralen Stadtgeschichtlichen Museum St. Ingbert höchst sinnvoll. Es sollten im Kulturzentrum Baumwollspinnerei Hinweise zu den Stadtteilen und ihrer spezifischen Entwicklung erfolgen.

Ziel sollte sein, die Heimatstuben vom Kulturzentrum aus zu bewerben, die Archivalien und Objekte zu erfassen, die Aktivitäten der Vereine zu dokumentieren und die lokalen Sammlungen in ihrer Attraktivität darzustellen. Es gelte, Führungsangebote durch die Sammlungen in den Ortsteilen zu vermitteln und vor allem auch schulische Belange zu berücksichtigen: “Heimatkunde war früher für jüngere Schüler ein attraktives Unterrichtsfach, das in der den Älteren bekannten Formen leider an keiner Schulform mehr existiert”, führt Jürgen Bost aus. Doch hätte die Stadt St. Ingbert die Chance, mit ihrem Stadtgeschichtlichen Museum -wenn es wiedereröffnet ist – und den sorgfältig gehüteten Heimatstuben Kinder und Jugendliche anschaulich und unmittelbar anzusprechen und ihnen eine Verwurzelung und Orientierung in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld anzubieten.