Pressemitteilung: SPD fordert Unterstützung der Vereine in St. Ingbert

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Die SPD-Stadtratsfraktion St. Ingbert fordert einen Rettungsschirm für St. Ingberter
Vereine um Verluste durch die COVID-19 Pandemie aufzufangen
Die COVID-19 Pandemie hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche und trifft auch
die wichtige Arbeit der Vereine. Die zahlreichen Vereine in St. Ingbert prägen das
gesellschaftliche Leben in St. Ingbert und stellen eine starke Stütze dar. Diese Arbeit
soll die Krise überdauern, weshalb die SPD-Fraktion für den Corona-Ausschuss des
Stadtrates das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat.
Die Einschränkungen der COVID-19 Pandemie führen dazu, dass einige Veranstaltungen,
wie beispielsweise Stadt- und Dorffeste, verständlicherweise ausfallen. Diese
Veranstaltungen sind jedoch oftmals finanzielle Stützen der Vereine und bedrohen
durch den Ausfall zum Teil ihre Existenzgrundlage.
Das Entfallen der Veranstaltungen bedeutet ebenso, dass die Stadt auf diese keine
Mittel verwenden muss. Stadt- oder Dorffeste können im Regelfall nicht kostendeckend
wirtschaften, weshalb sie durch die Stadt bezuschusst werden. Die im Haushalt
vorgesehenen Mittel werden für dieses Jahr also nicht abgerufen.
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert deshalb, dass finanziell bedrohte Vereine mit den
freiwerdenden Mitteln unterstützt werden und ein Rettungsschirm gespannt wird. So
können die Aktivitäten der Vereine und ihrer Mitglieder über die Krise hinaus erhalten
werden.
Der Fraktionsvorsitzende Maximilian Raber dazu: „St. Ingbert ohne seine Vereine
wäre für uns alle nicht vorstellbar. Wir drängen also darauf, dass die Vereine finanzielle
Unterstützung von der Stadt erhalten und so durch die Krise kommen.“
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Helga Roth ergänzt: „Gerade in dieser Zeit
wird die wichtige Arbeit der Vereine besonders deutlich. Zahlreiche Vereine haben
mit Nachbarschaftshilfen, Lebenmittelspenden und anderen Aktionen vielen Menschen
geholfen. Dafür und für die vergangen Arbeit möchten wir den Vereinen als
Fraktion ausdrücklich danken.“