St. Ingberter Aussichtspunkte laden zum Entspannen ein

Das schneebedeckte Winter-Wunderland lässt derzeit noch auf sich warten. Aber auch der Blick über frostweiße Bäume, Nebelschwaden, die sich über das Tal legen, und die Wintersonne, die das Jahresanfangsgrau erhellt, wärmt das Gemüt. Ein Spaziergang durch die Wälder rund um St. Ingbert tut nicht nur der Seele gut, sondern stärkt auch das Immun- sowie Herz-Kreislaufsystem. Ob in Gemeinschaft oder allein – Bewegung in der Natur wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und macht gute Laune.

Die zahlreichen Wander- und Spazierwege in den St. Ingberter Wäldern sind gut ausgeschildert und werden regelmäßig gepflegt. An besonderen Stellen laden Ruhebänke zum Verweilen ein und verschiedene Aussichtspunkte öffnen die Sicht über den Wald und die Stadt. Hier einige Tipps:

1. Alter Friedhof – Die Nordendstraße geht in einer scharfen Kurve in die Dr.-Schultess-Straße über. Den Friedhof im Rücken eröffnet sich von hier aus ein wunderbarer Blick auf die Stadt.

2. Schlackenbergstraße – An diesem Aussichtspunkt schaut man über das komplette DNA-Gelände und auf die Mittelstadt im Hintergrund.

3. Elstersteinpark – An einer Lichtschneise unterhalb des Müttergenesungswerkes “Haus Elstersteinpark” steht eine Ruhebank, die den Blick auf die Stadt lenkt.

4. Priminiuspfad – Am oberen Ende des Pirminuspfades in der Dr.-Schulthess-Straße schaut man Richtung Mühlwald und auf das grüne Dach des Waldes.

5. Kahlenberg – Auf dem höchsten Punkt der Stadt stehen gleich zwei Ruhebänke; an der Kahlenberghütte und am Dreibannstein. Von hier aus schweift das Auge über die gesamte Stadt. Bei guter Fernsicht erkennt der Wanderer u.a. auch Spiesen, Elversberg und die gesamte Umgebung von St. Ingbert.

„Unsere Aussichtspunkte sind für Touristen und Einheimische wichtige Orte zur Entspannung“, erklärt Christian Lambert, bei der Stadt St. Ingbert zuständig für Stadtgrün und Friedhofswesen. Daher werden die Sichtachsen regelmäßig freigeschnitten, damit jeder den Blick über den Wald und die Stadt genießen kann. Die Häufigkeit und Zeitpunkte für die Schnittarbeiten hängen dabei vom Pflanzenwuchs und vom Wetter ab.

Foto: Maria Müller-Lang