Von Freundschaft in schweren Zeiten

Wie schön, dass dem Menschen die Gabe der Phantasie gegeben wurde. Dadurch entstanden viele spannende Geschichten. Manche aber haben einen sehr realen Hintergrund. So auch die von der Roten Zora, die Autor Kurt Held tatsächlich kennenlernte und deren Abenteuer er dann zu einem Roman für Kinder und Jugendliche verarbeitete. In St. Ingbert wird “Die Rote Zora” als Musicalversion gezeigt. Termine sind der 25. und 26. September, jeweils um 19:30 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert.

Foto: F. J. Bleif
Gruppenfoto: die rote Zora

Geschrieben wurde das Musical von Sophie Stürmer und Oliver Zahn nach dem Erfolgsroman von Kurt Held aus dem Jahr 1941. Franz-Joseph Bleif von der St. Ingberter Albertus-Magnus-Realschule bringt den Stoff mit seiner Theater-AG auf die Bühne.

In einer Zeit, in der die Reichen immer reicher werden und die Armen fast verhungern müssen, widersetzt sich in dem kroatischen Küstenstädtchen Senj eine kleine Bande verwaister Kinder. Ihre Anführerin ist die Rote Zora. Im Kampf um das tägliche Brot und für mehr Gerechtigkeit werden sie zu Dieben, Abenteurern und Freiheitskämpfern – aber vor allem zu Freunden, die einander vertrauen und füreinander einstehen.

Zora und ihre Bande leben in einer Burgruine, stehlen aus purer Not und lassen sich keine Vorschriften von Erwachsenen machen. Als Zora eines Tages Branko, einen Jungen, der nach dem Tod seiner Mutter auf der Suche nach seinem Vater nach Senj kommt, aus dem Gefängnis befreit, erhält die Bande Zuwachs in ihrem täglichen Kampf gegen die wohlhabenden und leicht hochnäsigen Gymnasier – aber es heißt doch Gymnasiasten (!) -, den Bürgermeister und die Polizei des Ortes. Die Situation zwischen den beiden Fronten spitzt sich zu, als Branko sich eines Tages in die Schwester eines Gymnasiers – mann ey, Gymnasiasten (!) – verliebt. Nach einem gescheiterten Raubzug landen die Rote Zora und ihre Bande im Gefängnis. Soll das das Ende sein?

Karten für die Vorstellungen des Musicals “Die Rote Zora” am Dienstag, 25. September und Mittwoch, 26. September, jeweils um 19:30 Uhr kosten für Kinder und Jugendliche 5 Euro, für Erwachsene 12 Euro. Karten gibt es an der Infotheke im Rathausfoyer St. Ingbert und unter der Telefon-Nr. 06894/13891. Weitere Infos über die Kulturabteilung, Telefon 06894/13518.

(Pressemitteilung der Stadt St. Ingbert)