Mit einer Auftaktveranstaltung ist die heiße Phase zur Wahl des ersten Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) der Stadt St. Ingbert gestartet. Ein zentraler Baustein dabei war ein Vorbereitungsworkshop zur Erstellung von Wahlkampf-Videos, der in den Osterferien, im „Büro des jungen Films“ in der Kaiserstraße stattfand.
Neun Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren vom Montessori-Campus, aus dem Leibniz-Gymnasium sowie dem Albertus-Magnus-Gymnasium nutzten die Gelegenheit, sich intensiv mit der Gestaltung eigener Wahlkampfclips auseinanderzusetzen. Geleitet wurde der Workshop von Kommunikationsdesigner und Filmemacher Jannis Braunberger, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnah vermittelte, worauf es bei erfolgreichen Videos ankommt – von Licht und Ton bis hin zur Frage, wie Inhalte Aufmerksamkeit erzeugen.
Ziel der Videos ist es, den Kandidatinnen und Kandidaten eine größere Reichweite zu ermöglichen – insbesondere über die eigene Schule hinaus. So sollen auch junge Menschen angesprochen werden, die die Bewerberinnen und Bewerber bislang noch nicht persönlich kennen.
Im Workshop setzten sich die Jugendlichen kreativ mit ihrer Heimatstadt auseinander. Ihre Aufgabe: Orte in St. Ingbert zu filmen, die sie lieben und schützen möchten, ebenso wie Orte, an denen sie Veränderungsbedarf sehen. Ergänzt werden die Beiträge durch eine kurze persönliche Vorstellung. Dabei wurde besonderer Wert auf einen sensiblen Umgang mit persönlichen Daten gelegt.
Ein weiterer wichtiger Meilenstein steht kurz bevor: Am Dienstag, 28. April, um 18 Uhr wird in der öffentlichen Stadtratssitzung der Stadtrat über die Einführung des Gremiums sowie die neue Satzung des Kinder- und Jugendparlaments abstimmen.
Die Wahl des Kinder- und Jugendparlaments soll Mitte August stattfinden. Weitere Informationen zur Wahl und zum Ablauf folgen.
Foto: F.Jung

