Zu wenig Interesse in St. Ingbert: Deutsche Glasfaser zieht sich zurück

Die Nachfragebündelung von Deutsche Glasfaser in Sankt Ingbert und Sankt Ingbert Ortsteile ist beendet. Grund dafür ist die insgesamt zu geringe Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger in dem Projektgebiet. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr“, sagt Björn Symanzik, Projektleiter von Deutsche Glasfaser.

„Auf Grund der aktuell niedrigen Anzahl an Vertragsabschlüssen zum jetzigen Zeitpunkt, haben wir die schwere Entscheidung getroffen, uns aus Sankt Ingbert und Sankt Ingbert Ortsteile zurückzuziehen“, sagt Projektleiter Björn Symanzik. „Wir haben viel Zeit und Energie in das Projekt investiert. Aber die Anwohner entscheiden unterm Strich für sich selbst. Wir bedauern dies auch deswegen, weil wir in der Gemeinde Bürgerinnen und Bürger zurücklassen, die sich während der ersten Wochen der Nachfragebündelung für den Glasfaserausbau eingesetzt haben“, so Björn Symanzik weiter. Deutsche Glasfaser hat sich in Sankt Ingbert und Sankt Ingbert Ortsteile engagiert, um ein reines Glasfasernetz bis in die Häuser, Unternehmen, Schulen und Kindergärten privatwirtschaftlich auszubauen – und damit ohne Ausbaukosten für Gemeinden und Kunden, ohne Einsatz von Steuergeldern.

Da die Wirtschaftlichkeit aufgrund der zu geringen Nachfrage nicht mehr zu gewährleisten ist, stellt Deutsche Glasfaser das Projekt vorläufig ein. Damit zieht sich der Netzanbieter Deutsche Glasfaser als Investor aus Sankt Ingbert und Sankt Ingbert Ortsteile zurück.

Die bisher eingegangenen Kundenaufträge sind damit hinfällig und werden nicht von Deutsche Glasfaser angenommen. Mangels Vertragsabschluss entstehen dem Kunden auch keinerlei Verpflichtungen gegenüber Deutsche Glasfaser. „Ob wir zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Anlauf starten, wollen wir nicht ausschließen und werden wir dann prüfen“, ergänzt Björn Symanzik.

(Pressemitteilung Deutsche Glasfaser)