BiosphärenArt beeindruckt

Kunst entsteht aus Dingen, die eigentlich weggeworfen werden sollten. BiosphärenArt ist ein Vorzeigeprojekt in St. Ingbert geworden. Der Landtagsabgeordnete Alexander Funk besuchte es. Christa Strobel, die Leiterin der Nebenstelle Hassel der Biosphären Volkshochschule, stellte den Kontakt zu Funk her.

BiosphärenArt steht für Kreativität, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ganz entscheidend ist auch die soziale Komponente durch die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen im Rahmen der Maßnahme „Kreatives Recycling“ der Gesellschaft für Beschäftigung und Qualifizierung. BiosphärenArt ist ein seit bereits 3 Jahren bestehendes gemeinsames Projekt der Biosphären Volkshochschule St. Ingbert und der städtischen Gesellschaft für Beschäftigung und Qualifizierung.

Die Leiterin des Projektes, Diplom Designerin Doris Ducke – Sellen, sprüht über vor Ideen. Alte Feuerwehrschläuche, Diarahmen, PET Flaschen, alte Landkarten, Bücher…., werden verformt, verändert, miteinander kombiniert bis ein neues „Kunst“Produkt entstanden ist. Die im Projekt beschäftigten Langzeitarbeitslosen sind mit großem Engagement dabei. Ziel ist, die Chancen zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Auch pädagogische Aspekte, in enger Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, freiwilliger Ganztagsschule, sind integraler Bestandteil der BiosphärenArt, wie Marika Flierl, die Leiterin der Biosphären Volkshochschule St. Ingbert erklärte.

Foto: Stadt St. Ingbert
Alexander Funk sucht nach weiteren Fördermöglichkeiten

Der Abgeordnete Alexander Funk war beeindruckt von BiosphärenArt .Oberbürgermeister Wagner betonte, dass er froh ist, dass dieses Vorzeigeprojekt in St. Ingbert entstanden und beheimatet ist

und wünschte sich Unterstützung bei der Suche nach Fördermitteln auf Landes- und Bundesebene. Denn das Projekt soll in einen größeren Rahmen gestellt werden, bekannt gemacht werden im Land, im Bund, z.B. durch Ausstellungen. Man benötigt größere Räume zum Ausstellen, mehr Räume zum Arbeiten und Lagern, bessere Ausstattung mit Werkzeugen, auch um ggf. mehr Langzeitarbeitslose beschäftigen zu können.

“Versprechen kann ich Ihnen jetzt sofort noch nichts”, so Funk, aber er wird sich bemühen nach Fördermöglichkeiten zu suchen, die BiosphärenArt ein „unbedingt förderungswürdiges Projekt“ weiterbringen können.

(Pressemitteilung der Stadt St. Ingbert)