Drei Metallskulpturen des St. Ingberter Künstlers Hans Peters als Schenkung an die Stadt St. Ingbert

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Die Stadt St. Ingbert ist um drei Kunstwerke des St. Ingberter Metallbildhauers Hans Peters reicher. Seine Neffen Karl-Theo Peters und Wolfram Peters haben diese als Schenkung der Stadt übereignet. Zu bewundern sind die Metallskulpturen des im September 2015 verstorbenen Künstlers nun im Park des Kulturhauses in der Annastraße. Diese lassen den Ideenreichtum des Kunstschaffens von Hans Peters deutlich sichtbar werden.

Bilder: Giusi Faragone

Der 1927 geborene Hans Peters erlernte nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft das Schlosserhandwerk. 1957 legte er seine Meisterprüfung ab und war auch als Schweißfachmann mit besonderer Leidenschaft zum Schmieden tätig. Mit seinem Bruder zusammen führte er bis 1987 die Firma “Stahl- und Metallbau Peters” in St. Ingbert.

Bilder: Giusi Faragone

Schon sehr früh hat er seine Leidenschaft für Kunstobjekte – seien es Bilder oder Skulpturen – entdeckt, was sich bereits in seinem Meisterstück, einem kunstvollen schmiedeeisernen Gitter, zeigte. Während seines Berufslebens fehlte ihm jedoch vielfach die Zeit, aktiv künstlerisch tätig zu werden. Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben fand er Zeit auch die Muße, seine Begabung zum Gestalten von Metallskulpturen in die Tat umzusetzen. Seine Ideen zu den Skulpturen wurden nahezu akribisch, zunächst in stark verkleinertem Maßstab modellartig, aufgebaut. Danach wurde in vielen Arbeitsschritten unermüdlich optimiert, um dann in teilweise mehreren Metern hohen Objekten aus Aluminium, Kupfer oder Edelstahl realisiert zu werden. Durch seine handwerklichen Fähigkeiten, seine Kreativität und sein Hang zur Perfektion ist es ihm gelungen, in seiner gut ausgestatteten Werkstatt viele beachtliche Skulpturen zu schaffen.

Bilder: Giusi Faragone