Am Donnerstagabend, gegen 19:40 Uhr, wurde die Feuerwehr nach Oberwürzbach auf die L111 in Richtung Niederwürzbach alarmiert. Ein PKW hatte einen in die Fahrbahn ragenden Baum gestreift. Die Einsatzkräfte entfernten den Baum aus dem Verkehrsraum, weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.
FREITAG, 10. JULI – BRANDMELDEANLAGE, DREHLEITERRETTUNG UND RAUCHWARNMELDER
Am Freitagvormittag löste gegen 10:30 Uhr die Brandmeldeanlage des Kreiskrankenhauses St. Ingbert aus. Aufgrund des Objekts wurde die gesamte Feuerwehr der Stadt alarmiert. Die Kontrolle des Auslösebereichs ergab keine Feststellung von Rauch oder Feuer, sodass schnell Entwarnung gegeben werden konnte. Sieben Fahrzeuge mit 41 ehrenamtlichen Einsatzkräften waren kurzzeitig im Einsatz.
Am frühen Abend, gegen 17:50 Uhr, unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst in der Schulstraße in Hassel. Ein Patient wurde mittels Drehleiter schonend aus dem 1. Obergeschoss gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Für die Dauer der Maßnahmen war die Straße voll gesperrt.
Gegen 20:15 Uhr wurde ein ausgelöster Rauchwarnmelder in der Kirchhofstraße in Rohrbach gemeldet. Vor Ort war das Signal deutlich hörbar, jedoch weder Rauch noch Feuer wahrnehmbar. Da zunächst niemand öffnete, kontaktierten Nachbarn den Bewohner telefonisch, der daraufhin zur Wohnung kam. Die gemeinsame Begehung ergab keine Feststellung, der Einsatz konnte beendet werden.
SAMSTAG, 11. JULI – DREHLEITERRETTUNG UND HECKENBRAND AN GEBÄUDE
Am Samstagmittag, gegen 12:30 Uhr, wurde die Feuerwehr erneut zur Unterstützung des Rettungsdienstes mit der Drehleiter alarmiert, diesmal in die Dr.-Schulthess-Straße in St. Ingbert-Mitte. Ein Patient wurde schonend aus einem Obergeschoss gerettet und an den Rettungsdienst übergeben.
Mit diesem Einsatz erreichte der Löschbezirk St. Ingbert‑Mitte seinen 200. Einsatz im Jahr 2026 – ein eindrucksvoller Wert, der die hohe Einsatzdichte und das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte unterstreicht.
Am Nachmittag, gegen 15:30 Uhr, wurde ein Brand von Bäumen und Hecken unmittelbar an einem Gebäude in der Poststraße gemeldet. Vor Ort brannte Gebüsch direkt am Gebäude. Mit zwei C‑Rohren wurden Brandbekämpfung und Riegelstellung vorgenommen, ein Übergreifen auf das Gebäude sowie auf abgestellte Fahrzeuge konnte verhindert werden. Die angrenzende Bebauung wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert, im Bereich der Hecke erfolgten Nachlöscharbeiten im und am Erdreich.
Für die Dauer der Löschmaßnahmen war die Poststraße aufgrund der Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten voll gesperrt, der Verkehr wurde über einen Parkplatz umgeleitet. Fünf Fahrzeuge und 23 ehrenamtliche Einsatzkräfte waren rund eine Stunde im Einsatz.
Foto: Till Leßmeister
