Städtische Mitarbeiter und Stadtverwaltung St. Ingbert helfen den Flutopfern

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In den vergangenen Wochen unterstützten städtische Mitarbeiter auf verschiedene Art und Weise im Katastrophengebiet oder organisierten Aktionen in St. Ingbert. Kurze Zeit nach den starken Regenfällen und den Überflutungen brachen erste Hilfskräfte der Stadtverwaltung in die Katastrophengebiete auf.

Ein Mitarbeiter aus der Liegenschaftsverwaltung rückte mit dem THW St. Ingbert aus. Ein Mitarbeiter des Baubetriebshofs machte sich mit dem DRK St. Ingbert nach Rheinland-Pfalz auf. Mitarbeiter, die in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, standen und stehen immer noch in Bereitschaft, um vor Ort zu helfen.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer stellt dabei Helferinnen und Helfer kurzfristig von der Arbeit frei.

In dieser Woche organisierte ein städtischer Mitarbeiter eine Hilfs- und Sammelaktion in St. Ingbert. Lars Krüger, Mitarbeiter in der Abteilung Umwelt und Stadtgrün, sammelte Material zum Räumen und Reinigen sowie Utensilien für eine Feldküche. Lars Krügerkommt gebürtig aus Stollberg in Nordrhein-Westfalen. Die Fluten richteten große Schäden in seiner Heimatstadt an. Dies veranlasste ihn eine Hilfsaktion zu starten und Material zu sammeln. Oberbürgermeister Ulli Meyer übergab ihm ebenfalls Material des Baubetriebshofes zum Räumen und für den Betrieb einer Feldküche. Trinkwasserkanister, Eimer, eine Vielzahl an Besen und Schaufeln sowie Schutzhandschuhe sind nur ein kleiner Teil, was Krüger mitnimmt. Der städtische Mitarbeiter unterstützt an diesem Wochenende die Aufräumarbeiten und bringt das Material persönlich an den Einsatzort.

Oberbürgermeister Ulli Meyer verabschiedete Lars Krüger und wünschte ihm eine gesunde Rückkehr. „Wir müssen in dieser Katastrophensituation in Deutschland zusammenhalten. In dieser Situation ist es selbstverständlich, dass wir schnell und unbürokratisch den Menschen in der Not helfen. Daher unterstützte ich gerne diese Aktion.“

Mitarbeiter des Rathauses organisierten zudem eine Spendenaktion für den Helfer.

Da viele Privatunternehmen aus dem Bereich Kanalspülung in den Katastrophengebieten helfen und die Kapazitäten im Saarland fehlen, bietet der Abwasserbetrieb St. Ingbert den benachbarten Kommunen ein Kanalspülfahrzeug an. Auf dieses kann in Notfällen oder bei Problemen in Kanal unkompliziert zurückgegriffen werden.

Weiterhin unterstützte die Stadtverwaltung die Sammlung der Feuerwehr personell und bei der Organisation.

Über die Spendenaktion von Lars Krüger wird nachberichtet.