UNESCO zeichnet das Leibniz-Gymnasium in St. Ingbert für seine nachhaltige Bildung aus

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) haben am Mittwochabend, 28. November, in Bonn 32 Lernorte, 43 Netzwerke und 6 Kommunen in Deutschland für ihr herausragendes Engagement in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geehrt. Unter den Ausgezeichneten ist auch das St. Ingberter Leibniz-Gymnasium.

Bildungsminister Ulrich Commerçon gratuliert der Schule zu ihrer Auszeichnung: „Nachhaltige Entwicklung beginnt nicht bei den anderen, sondern bei uns selbst. Das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert hat es geschafft, Nachhaltigkeit nicht nur in einzelnen Projekten umzusetzen, sondern im täglichen Handeln mitzudenken. Genau das braucht es, um unsere Welt fairer, gerechter, sauberer und gesünder zu machen.“

Die Jury lobt in ihrer Begründung vor allem das breite Engagement des Leibniz-Gymnasiums. Dessen ganzheitlicher BNE-Ansatz habe bereits zu zahlreichen Innovationen geführt. Die verschiedenen Initiativen der Schule – vom Betreiben einer Regenwassernutzungsanlage über die Einführung von helligkeits- und bewegungsgesteuerter Lichttechnik bis hin zur Gründung einer Schülergenossenschaft – trügen maßgeblich zur Transformation des Lernortes bei. Und weil das Leibniz-Gymnasium das auch intern wie extern sinnvoll kommuniziere, sorge dies für eine breite Öffentlichkeit. Damit genieße die Schule Vorbildcharakter in der Region, so die Jury.

Hintergrund
Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms einmal im Jahr Bildungsinitiativen aus, die die Bildung für nachhaltige Entwicklung in vorbildlicher Weise umsetzen.

In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit einem Nationalen Aktionsplan, der im Juni 2017 verabschiedet wurde.

Mehr Informationen unter: www.bne-portal.de/auszeichnungen.

(Pressemitteilung Ministerium für Bildung und Kultur)