Zwischen Puszta und Budapest

Das Städtische Orchester St. Ingbert legt beim Frühjahrskonzert am Muttertag, 11. Mai den Schwerpunkt auf Ungarn

Im 19. Jahrhundert warf man gerne einen romantischen Blick auf die Welt, auch wenn der etwas fern jeder Realität lag. So bearbeiteten besonders Komponisten gerne das Thema Ungarn und besonders das dort lebende fahrende Volk, damals unter dem Begriff “Zigeuner” bekannt. Kein Wunder, dass zahlreiche Beispiele populärer Musik überliefert sind, die sich mit dem scheinbar wilden und freien Leben dieser Bevölkerungsgruppe beschäftigten. Das Städtische Orchester St. Ingbert hat damit einen Schwerpunkt für sein Frühjahrskonzert am Sonntag, 11. Mai ab 18 Uhr in der St. Ingberter Stadthalle gefunden.

(Foto: Orchester-IGB.de)
(Foto: Orchester-IGB.de)

So dürfen die Zuhörer “Ein Abend in Budapest” erleben, wie ihn Franz Stolzenwald komponierte. Franz Léhars (1870-1948) “Zigeunerfest” kommt zu Gehör, ebenso Heinz Fischers Intermezzo “Die Zigeunergeige”. Dabei darf auch Solist Michael Chechelnitzky sein Talent unter Beweis stellen. Man darf weiterhin mitfeiern bei der “Ungarischen Hochzeit'”, ein Potpourri aus der gleichnamigen Operette von Nico Dostal (1895-1981). Selbstverständlich dürfen fauch der “Ungarische Tanz Nr. 2” von Johannes Brahms (1833-1897) und die Ouvertüre zum “Zigeunerbaron” von Johann Strauß (1827-1870) nicht fehlen.

Aber das Städtische Orchester unter Leitung von Norbert Feibel hat an diesem Sonntag noch mehr zu bieten. Etwa den “Kuss-Walzer” von Johann Strauß, eine Fantasie von Voldemar Wal-Berg (1910-1994) oder die Ouvertüre zur Operette “Bagatelle”, die Josef Rixner (1902*1973) verfasst hat. Nicht zu vergessen die “Erinnerungen an ein Ballerlebnis”, die Hans Bund (1898-1982) in Noten gefasst hat.

Karten zum Frühlingskonzert des Städtischen Orchesters am Sonntag, 11. Mai ab 18 Uhr kosten im Vorverkauf 10 Euro und sind erhältlich bei der Buchhandlung Klein in St. Ingbert.