VHS-Vortrag Nebenstelle Hassel: „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“

Die VHS-Nebenstelle Hassel bietet am Donnerstag, 1. Dezember um 19:30 Uhr; im Rathaus Hassel einen Vortrag über das Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ an. Dozent ist Andreas Abel aus Hassel, Fachanwalt für Erb- und Steuerrecht. Er beleuchtet dieses komplexe Thema und zeigt auf, wie man durch rechtzeitige Vorsorge ein gerichtliches Betreuungsverfahren vermeiden kann und was bei der Aufstellung einer Patientenverfügung zu beachten ist.

Wer möchte nicht, solange er es noch kann, selbst bestimmen, wer entscheiden darf, wenn er rechtlich nicht mehr entscheidungsfähig sein wird: der Arzt, der Ehemann, die Kinder, der Lebensgefährte oder ein gesetzlicher Betreuer. Was medizinisch möglich ist, muss nicht immer im Interesse des kranken Menschen sein.

Mit einer Patientenverfügung, einhergehend mit einer Vorsorgevollmacht, kann man verhindern, dass Menschen über uns entscheiden dürfen, die man selbst dafür niemals vorgesehen hätte. Der Fall der rechtlichen Entscheidungsunfähigkeit kann erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos bei der Geschäftsstelle der Biosphären-VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Tel. 06894/13-723, per Mail: vhs@st-ingbert.de, oder bei der Nebenstelle Hassel: Tel. 06894 / 590 8933. Die Gebühr beträgt 2,50 Euro.