Pressemitteilung: Grüne fordern mehr rentierliche Investitionen für die nächsten Jahre

Stadt und Stadtrat müssen in den nächsten Jahren weiter Haushaltskonsolidierung vornehmen, um nicht in die Haushaltssicherung zu fallen und um Kassenkredite für die Finanzierung der laufenden Verwaltungskosten ( z.B. Personalkosten ) zu vermeiden. Die meisten saarl. Kommen stecken schon in dieser aussichtslosen Zwangslage. Die Kommunalaufsicht genehmigt deshalb der Stadt voraussichtlich für 2017 und 2018 Investitionen bzw. Darlehensaufnahmen unter 2 Millionen pro Jahr. Damit können nur im bescheidenen Rahmen Unterhaltungs – und Zukunftsinvestitionen getätigt werden. Daneben werden noch begrenzte Investitionen in den Bau von Krippen – und Kitaplätzen genehmigt.

Ein zusätzliches von der Aufsicht genehmigtes Instrument sind rentierliche Investitionen, die sich in wenigen Jahren durch z..B. Energiekosteneinsparung amortisieren.
Die laufende Umstellung der Straßenlaternen auf LED – Leuchten sind solch eine rentierliche Investition. Sie erpart der Stadt pro Jahr Energiekosten von über 100.000,- Euro, so dass sich diese Zukunftsinvestition in einigen Jahren amortisiert.
In diesem Sinne fordert die grüne Stadtratsfraktion von der Stadt für den Doppelhaushalt 2017 und 2018 mehr Projektierung und Realisierung rentierlicher Investitionen für die energetische Sanierung städtischer Hallen und Wohngebäude. Es stehen bauliche – und energetische Sanierungen an für die Ludwigschule, Rischbachschule, Stadthalle, Rathaus u. verschiedene Häuser. Diese sollen wärmegedämmt werden, neue Heizungsanlagen mit hohem Wirkungsgrad /max. Effizienz in Kombination mit Sonnenkollektoren oder Fotovoltaik erhalten oder einer Nahwärmeversorgung wie z.B. aus dem Biomasseheizwerk im DNA – Gewerbegebiet angeschlossen werden. Auch die Nahwärmeversorgung für Haushalte aus vorhandenen Blockheizkraftwerken ist machbar. Fördermittel aus Bundesprogrammen können genutzt werden.

Diese rentierlichen, nachhaltigen Investitionen in unserer Biosphärenstadt fördern gleichermaßen Klimaschutz, Energie ,- Ressourcen ,- und Kosteneinsparung.

Jürgen Berthold Foto: Haßdenteufel
Jürgen Berthold Foto: Haßdenteufel