Pressemitteilung: SPD-Klimaschutz konkret vor Ort: Bushaltestellen begrünen

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Die SPD hat beantragt, dass die Überdachungen von Bushaltestellen in der Biosphä- renstadt St. Ingbert bepflanzt werden. Die Begrünung wäre ein direkter Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt der Artenvielfalt.

Die SPD hat zur Stadtratssitzung am 02. Februar einen Antrag gestellt, der die Stadt- verwaltung damit beauftragt, die Begrünung von Dächern der Bushaltestellen in St. Ingbert zu prüfen. Im vorberatenen Ausschuss am 28. Januar wurde der Antrag ange- nommen.

Die Idee des Antrages wurde schon in anderen Städten wie Utrecht, Berlin oder Leipzig umgesetzt. St. Ingbert als Biosphärenstadt soll jetzt nachziehen. Bei der Begrünung werden Rasen und Blumen auf die Überdachungen der Bushaltestellen gepflanzt. Dies hat eine positive Wirkung auf den Umweltschutz und den Erhalt der Artenvielfalt.

Ein netter Nebeneffekt ist natürlich, dass das Stadtbild schöner wird und die Bürgerin- nen und Bürger durch die grünen Hingucker für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Der Effekt kann verstärkt werden, wenn die Stadt die Umsetzung mit einer Kampagne begleiten würde und die Haltestellen mit Informationstafeln ausstattet.

Bei der Umsetzung muss natürlich beachtet werden, dass die Dächer das zusätzliche Gewicht tragen können. Sollte die Umsetzung aus diesem Grund nicht möglich sein, so sollte in Zukunft der Vorschlag beim Bauen neuer Haltstellen berücksichtigt werden.

Zu den Vorteilen des Vorschlages führt Sven Meier, umweltpolitischer Sprecher der SPD Fraktion, aus: „Die Begrünung von Bushaltstellen hat viele positive Effekte auf das Stadt- klima und die Artenvielfalt: Von den Pflanzen profitieren Bienen und andere Insekten, Feinstaub von Autos wird gebunden und Regenwasser wird durch das Bodensubstrat ge- speichert, sodass im Sommer ein kühler Schatten gespendet wird. ”

„Alle reden immer vom Klimaschutz, wir möchten ihn als SPD konkret vor Ort umsetzen. Mit kleinen Schritten können wir voran gehen, auch wenn natürlich klar ist, dass noch deutlich mehr nötig ist. Die Stadt muss sich beispielsweise mehr für nachhaltige Energien und einen emissionsfreien ÖPNV einsetzen ” ergänzt der Fraktionsvorsitzende Maximilian Raber.